Kampf der Welten (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Byron Haskin |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-04-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (732 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Über Los Angeles geht ein Meteorit nieder, und was zunächst wie ein Naturereignis aussieht, entpuppt sich als etwas anderes: der Beginn einer Invasion vom Mars. Aus dem Einschlag wird eine Landung, aus der Landung eine Bedrohung, der die Bewohner der Stadt zunächst nichts entgegenzusetzen haben. Die Erzählung folgt dem Umschlag vom Staunen ins Entsetzen — jenem Moment, in dem die Neugier auf ein unbekanntes Objekt in die Erkenntnis kippt, dass hier etwas gelandet ist, das nicht beobachtet werden will, sondern handelt. Was den Menschen bleibt, ist der Versuch, das Geschehen zu begreifen, während es bereits über sie hinweggeht.
Entstehungsgeschichte
Der Film kam 1953 heraus, Regie führte Byron Haskin. Vor der Kamera standen Gene Barry, Ann Robinson, Lewis Martin und Les Tremayne. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was auf Bedrohungsszenen schließen lässt, die nicht für ein junges Publikum gedacht sind. Die überschaubare Zahl der genannten Mitwirkenden verweist auf eine Erzählung, die das Geschehen an wenigen Figuren festmacht und ihnen die Aufgabe zuweist, das Ausmaß der Bedrohung stellvertretend erfahrbar zu machen.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction und Action verbinden sich hier zu einem Invasionsstoff, bei dem die Spekulation über außerirdisches Leben unmittelbar in eine Bedrohungslage übergeht. Solche Geschichten leben davon, dass das Fremde sichtbar gemacht werden muss: Die Raumschiffe und ihre Wirkung tragen die Erzählung ebenso wie die Figuren. Die Wahl einer konkreten, benannten Stadt als Schauplatz bindet das Ungeheuerliche an einen vertrauten Ort und macht die Bedrohung greifbar, statt sie ins Abstrakte zu verlegen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,8 von 10 fällt freundlich aus; die Stimmenzahl bewegt sich im dreistelligen Bereich und bildet damit ein überschaubares, aber eindeutiges Votum ab. 73 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute — ein Abstand, in dem sich die technischen Mittel vollständig gewandelt haben. Im Genre steht der Film für die frühe Form der Invasionserzählung, die spätere Varianten in Grundzügen bereits enthält.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gene Barry als Clayton Forrester
- Ann Robinson als Sylvia Van Buren
- Lewis Martin als Matthew Collins
- Les Tremayne als General Mann
- Frank Kreig als Fiddler Hawkins (uncredited)
- Vernon Rich als Ralph Heffner
- Sandro Giglio als Dr. Bilderbeck
- Ann Codee als Dr. Duprey (uncredited)
- Robert Cornthwaite als Dr. Pryor
- Cedric Hardwicke als Commentary (voice)
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Verfügbarkeit
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