Kalender Girls (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nigel Cole |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 96.542.059 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (420 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ältere Frauen, die Marmelade einkochen, fallen niemandem auf. Frauen, die sich für einen guten Zweck nackt für einen Kalender fotografieren lassen, dagegen schon. Chris und Annie sind seit vielen Jahren eng befreundet und führen ein beschauliches Leben in einer kleinen Stadt in Yorkshire.
Diese Ruhe endet, als Annies Mann an Leukämie stirbt. Chris, Mitglied im örtlichen Frauenverein, kommt auf eine ungewöhnliche Idee: Der jährliche Kalender des Vereins soll anders aussehen als sonst und Geld für das Krankenhaus am Ort einbringen. Das Vorhaben bringt nicht nur die Kleinstadt in Aufruhr. Die Schlagzeilen verbreiten sich so weit, dass sogar Hollywood auf die Kalender Girls aufmerksam wird. Inmitten des Trubels, den Chris’ Einfall auslöst, gerät die Freundschaft der beiden Frauen auf eine harte Probe.
Entstehungsgeschichte
Nigel Cole führte Regie bei dem Film, der 2003 erschien. Helen Mirren, Julie Walters, John Alderton und Linda Bassett gehören zur Besetzung. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Trotz des Themas Nacktheit ist der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben, was auf einen humorvollen und zurückhaltenden Umgang mit dem Stoff schließen lässt.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie teilen sich den Film, und beide wurzeln im selben Anlass. Der Tod eines Ehemanns durch Krankheit ist der ernste Ausgangspunkt, die Kalenderidee die komische Antwort darauf. So entsteht eine Geschichte, die Trauer nicht verdrängt, sondern ihr eine tatkräftige Form gibt.
Die Anlage lebt vom Kontrast zwischen Erwartung und Handlung. Ein Frauenverein, Marmelade, eine Kleinstadt in Yorkshire: All das steht für Ordnung und Unauffälligkeit. Umso größer ist die Wirkung, wenn gerade diese Frauen eine Grenze überschreiten. Mit der wachsenden Aufmerksamkeit verschiebt sich der Fokus von der Aktion zur Freundschaft. Der unerwartete Ruhm wird zur Belastung für die beiden Hauptfiguren.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 zeigt ein wohlwollendes, aber nicht überschwängliches Urteil. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen.
23 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film in die Reihe jener Tragikomödien, die gewöhnliche Menschen in außergewöhnliche Situationen führen. Innerhalb dieses Genres fällt er durch seine Hauptfiguren auf: Ältere Frauen sind hier die treibende Kraft der Handlung.
Bilder







Besetzung & Stab
- Helen Mirren als Chris Harper
- Julie Walters als Annie Clarke
- John Alderton als John Clarke
- Linda Bassett als Cora
- Annette Crosbie als Jessie
- Philip Glenister als Lawrence Sertain
- Ciarán Hinds als Rod Harper
- Celia Imrie als Celia
- Geraldine James als Marie
- Penelope Wilton als Ruth
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Verfügbarkeit
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