Philip Glenister
Werdegang
Philip Haywood Glenister wurde am 10. Februar 1963 in Harrow, Middlesex, geboren und wuchs in Hatch End auf. Er ist der Sohn des Regisseurs John Glenister und Joan Fry Lewis sowie der jüngere Bruder des Schauspielers Robert Glenister. Nach der Hatch End High School arbeitete er zunächst als Produktionsassistent für die Robert Stigwood Organisation und bis zu seinem 23. Lebensjahr als Film-PR-Manager. Der Anblick seines Bruders in einem Studententheaterstück über die Sex Pistols weckte sein Interesse an der Schauspielerei, das er auf Anraten seiner damaligen Schwägerin Amanda Redman weiterverfolgte, unter anderem mit dem Besuch der Central School of Speech and Drama. In den 1990er-Jahren wirkte er in zahlreichen britischen Fernsehserien mit, bevor er ab Mitte der 2000er-Jahre mit der Rolle des DCI Gene Hunt in „Life on Mars“ und dessen Fortsetzung „Ashes to Ashes“ bekannt wurde. Weitere Rollen führten ihn unter anderem in „State of Play“, „Cranford“ und „Outcast“.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Titel mit Philip Glenister als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Serien: vier Serienproduktionen stehen einem Spielfilm gegenüber. Die Titel reichen von 1995 („Undercover“) bis 2016 („Outcast“) und umfassen damit eine Spanne von 21 Jahren, was 32 bis 53 Jahre nach seiner Geburt liegt. Genremäßig dominieren Krimi und Drama, ergänzt um Mystery- sowie Sci-Fi- und Action-Elemente, etwa in „Life on Mars“ und „Ashes to Ashes“. Auch „Die Schatzinsel“ von 2012 gehört zu den bei uns gelisteten Werken.
Einordnung
Die fünf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,2 und 7,7, im Schnitt 7,1. Die höchsten Werte erzielen „Life on Mars“ und „Ashes to Ashes - Zurück in die 80er“ mit jeweils 7,7, während „Die Schatzinsel“ mit 6,2 am schwächsten bewertet ist. Über die 21 Jahre zwischen ältestem und neuestem Titel zeigt sich damit ein insgesamt solides, im oberen Mittelfeld liegendes Bewertungsbild seiner bei uns gelisteten Arbeiten.