Juniors freier Tag (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrick Read Johnson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Abenteuer, Familie, Krimi |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-07-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.671.505 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.510 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Diesmal soll es das ganz große Geld werden. Das Gangstertrio um Eddie hat nach Diebstählen und anderen Gaunereien eine Entführung geplant: Baby Bink, der Nachwuchs einer schwerreichen Fabrikantenfamilie, ist das Ziel. Zunächst geht alles auf. Als Baby-Fotograf getarnt kommt Eddie ins Haus, überredet Baby Binks Mutter Laraine, den Raum kurz zu verlassen, greift sich den Säugling und verschwindet. Danach allerdings beginnt für die Möchtegern-Gangster ein Abenteuer, mit dem keiner von ihnen gerechnet hat, denn Baby Bink ist für sein Alter pfiffiger als erwartet und lässt seine Entführer reihenweise ziemlich mies aussehen.
Entstehungsgeschichte
Patrick Read Johnson führte bei dieser 1994 erschienenen Produktion Regie. Zur Besetzung gehören Joe Mantegna, Lara Flynn Boyle, Joe Pantoliano und Brian Haley. Die Freigabe ab sechs Jahren ordnet den Film klar dem Familienprogramm zu und macht deutlich, dass die Entführung als Vorwand für Slapstick gedacht ist, nicht als Bedrohungsszenario.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen aufeinander: Komödie, Abenteuer, Familie und Krimi. Diese Mischung erklärt die Bauweise der Geschichte. Vom Krimi stammt das Gerüst, also Planung, Zugriff und Flucht. Das Abenteuer entsteht daraus, dass dieses Gerüst sofort zusammenbricht und die Figuren einer unvorhersehbaren Route hinterherlaufen. Die Komödie liegt im Gefälle zwischen erwachsener Berechnung und kindlicher Ahnungslosigkeit: Der Säugling verfolgt kein Ziel und fällt genau deshalb nicht in die Fallen, die für ihn gedacht waren. Und der Familienfilm sorgt dafür, dass die Gefahr nie ernst wird, sondern stets in einen Sturz, eine Beule, eine Blamage mündet.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,4 von 10, gestützt auf eine Stimmenzahl im vierstelligen Bereich. Das ist ein solider, kein herausragender Wert, wie er für Familienkomödien mit klarem Zielpublikum typisch ist. Die Stimmenzahl liegt in einem Bereich, in dem einzelne Ausreißer den Schnitt kaum noch bewegen, das Bild ist also stabil. 32 Jahre nach dem Erscheinungsjahr wirkt der Film als Beispiel jener Machart, die die Spannungselemente eines Krimis vollständig in Slapstick auflöst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joe Mantegna als Eddie
- Lara Flynn Boyle als Laraine
- Joe Pantoliano als Norby
- Brian Haley als Veeko
- Cynthia Nixon als Gilbertine
- Fred Thompson als FBI Agent Grissom
- John Neville als Mr. Andrews
- Matthew Glave als Bennington
- Adam Robert Worton als Baby Bink
- Jacob Joseph Worton als Baby Bink
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