Junikäfer (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Phil Morrison |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-08-03 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Madeleine, Galeristin aus der Stadt, ist frisch mit George verheiratet und begleitet ihn auf eine Reise in den Süden, die eigentlich einem exzentrischen Künstler gilt, mit dem sie geschäftlich ins Geschäft kommen will. Sie nutzt den Umweg, um Georges Familie kennenzulernen: eine misstrauische Mutter, einen schweigsamen Vater, den aufgebrachten jüngeren Bruder Johnny, der sich zeitlebens im Schatten seines Bruders sah, und dessen hochschwangere, unbekümmert plaudernde Frau Ashley. Während Ashley sofort Gefallen an Madeleines Weltgewandtheit findet, bleibt der Rest der Familie auf Distanz. Auch George verändert sich in der vertrauten Umgebung, zieht sich zurück und lässt Madeleine mit der ungewohnten Situation allein. Zwischen Kunstgeschäft und häuslicher Enge, zwischen bevorstehender Geburt und stillem Befremden entfaltet sich ein Familienbesuch, der mehr über Herkunft und Zugehörigkeit verhandelt als über Höflichkeit.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Phil Morrison und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. In den zentralen Rollen sind Amy Adams, Embeth Davidtz, Ben McKenzie und Alessandro Nivola zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die aus Beobachtung lebt statt aus großen Wendungen: Der Zusammenstoß von Großstadt und Provinz, von Kultiviertheit und Bodenständigkeit, wird eher komisch als dramatisch aufgelöst, ohne die ernsteren Untertöne – Eifersucht, Rivalität, Fremdheit in der eigenen Familie – zu verschweigen. Dass gleich mehrere Figuren mit eigenen Motiven ausgestattet sind – die konkurrierenden Brüder, die zwei sehr unterschiedlichen Frauen, die auf ihre Art beide um Anerkennung ringen –, deutet auf ein Ensemblestück hin, das seine Spannung aus Alltagsszenen und Nebenbei-Bemerkungen zieht statt aus einem klassischen Plot.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Blick auf leise, figurenzentrierte Familiendramen dieser Art seither verändert haben mag. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama steht er für einen unaufdringlichen Ton, der auf Gegensätze zwischen Milieus und Generationen setzt, ohne sie zugunsten einer klaren Pointe aufzulösen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Amy Adams als Ashley
- Embeth Davidtz als Madeleine
- Ben McKenzie als Johnny
- Alessandro Nivola als George
- Celia Weston als Peg
- Scott Wilson als Eugene
- David Kuhn als Auctioneer
- Alicia Van Couvering als Bernadette
- Jerry Minor als Scout who stays outside
- Matt Besser als Scout who goes in
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Verfügbarkeit
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