Judge Dredd (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Danny Cannon |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-06-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 113.493.481 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (2.846 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Man schreibt das dritte Jahrtausend. Nukleare Kriege und ökologische Katastrophen haben die Erde verwüstet, die Menschen leben zusammengepfercht in Megastädten, in denen Anarchie und Chaos herrschen. Die Antwort darauf sind mächtige Kampfmaschinen, ausgestattet mit umfassender Macht, die Recht, Gesetz und Justiz in einer Hand vereinen: die Judges. In Mega City One lebt der beste unter ihnen, Judge Dredd, das Produkt eines geheimen DNA-Experiments. Sein Bruder Rico will die Herrschaft an sich reißen und muss dafür zunächst Dredd ausschalten, weshalb er ihm einen Mord anhängt. Von da an kämpft Dredd auf eigene Faust um Recht und Ehre, und um seine Unschuld zu beweisen, flieht er aus dem Gefängnis, denn alle Beweise sprechen gegen ihn.
Entstehungsgeschichte
Danny Cannon führte bei dem 1995 herausgekommenen Film Regie. Besetzt sind Sylvester Stallone, Diane Lane, Armand Assante und Rob Schneider. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was zu einer Handlung passt, in der bewaffnete Ordnungshüter über Leben und Tod entscheiden.
Hinter den Kulissen
Science Fiction und Action verbinden sich mit dem Motiv des Superhelden zu einer klar erkennbaren Konstruktion. Die Science Fiction liefert die Ausgangslage, eine verwüstete Erde und eine Rechtsordnung, die Ermittlung, Urteil und Vollstreckung in einer einzigen Person zusammenzieht. Die Action ergibt sich daraus, dass diese Person ihr Amt körperlich ausübt. Das Superheldenmotiv wiederum zeigt sich in der Herkunft des Titelhelden aus einem geheimen Experiment und in der Konfrontation mit einem Bruder, der dieselbe Herkunft teilt und den entgegengesetzten Weg wählt. Der erzählerische Kniff liegt darin, den Vertreter der Ordnung selbst zum Angeklagten zu machen. Wer als Judge alles entscheiden durfte, steht nun außerhalb des Systems, das er verkörpert.
Einordnung & Wirkung
5,9 von 10 aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergeben einen Wert leicht unterhalb des Mittelfelds. Bei Verbindungen aus Science Fiction und Action fällt das Urteil oft dann verhalten aus, wenn die entworfene Welt mehr Fragen aufwirft, als die Handlung beantwortet. 31 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für die Verfilmung eines Superheldenstoffes in einer dystopischen Zukunft, lange bevor solche Anlagen zum Regelfall des Genres wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sylvester Stallone als Judge Joseph Dredd
- Diane Lane als Judge Hershey
- Armand Assante als Rico
- Rob Schneider als Herman 'Fergee' Ferguson
- Jürgen Prochnow als Judge Griffin
- Max von Sydow als Chief Justice Fargo
- Christopher Adamson als Mean Machine
- Joanna Miles als Judge Evelyn McGruder
- Joan Chen als Dr. Ilsa Hayden
- Balthazar Getty als Cadet Nathan Olmeyer
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Verfügbarkeit
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