Joe Bell (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Reinaldo Marcus Green |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (271 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Joe Bell versteht sich selbst über ein hartes, forderndes Bild von Männlichkeit: Er ist es gewohnt, seinen Willen mit Lautstärke durchzusetzen, auch als Vater. Sein Sohn Jadin ist das Gegenteil dieses Bildes: schwul, auffallend, und deshalb an seiner High School Ziel gnadenlosen Mobbings. Die Geschichte setzt an einem Punkt an, an dem Joe nach dem Suizid seines Sohnes nicht in der Trauer verharrt, sondern quer durch die USA reist, um mit Schülern und allen, die zuhören wollen, über die Folgen von Mobbing zu sprechen. Wie diese Reise ausgeht, hält die Erzählung offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2020 unter der Regie von Reinaldo Marcus Green und basiert auf einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen stehen Mark Wahlberg als Joe Bell, Reid Miller als sein Sohn Jadin, Connie Britton sowie Maxwell Jenkins. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama ohne genrehafte Verfremdung setzt der Film auf die reale Vorlage als erzählerisches Fundament, statt Spannung über Genremittel zu erzeugen. Die Konstruktion der Geschichte – ein Vater, der erst nach dem Verlust seines Sohnes beginnt, sich mit dessen Erfahrung auseinanderzusetzen – legt den Fokus auf Wandlung und Verantwortung statt auf Ereignisdramaturgie. Dass die Besetzung mit Wahlberg in der zentralen Vaterrolle und jüngeren Darstellern wie Miller und Jenkins besetzt ist, deutet auf eine Erzählung an, die zwei Generationen und deren unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Umfeld nebeneinanderstellt. Das Schlagwort einer wahren Begebenheit rahmt den Stoff zusätzlich als Auseinandersetzung mit einem konkreten, nicht fiktiven Fall von Mobbing und seinen Folgen.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 6,5 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich Joe Bell im mittleren Bereich dessen, was Dramen mit realem Hintergrund häufig erreichen – ein Ergebnis, das auf ein gespaltenes, aber nicht ablehnendes Publikum schließen lässt. Mit inzwischen mehreren Jahren Abstand zum Erscheinungsjahr 2020 lässt sich der Film als einer von mehreren Beiträgen im Dramengenre einordnen, die Mobbing und seine Konsequenzen anhand eines einzelnen, konkreten Falls verhandeln, ohne dass sich daraus eine größere Reihe vergleichbarer Verfilmungen ablesen ließe.
Bilder





Besetzung & Stab
- Mark Wahlberg als Joe Bell
- Reid Miller als Jadin Bell
- Connie Britton als Lola Bell
- Maxwell Jenkins als Joseph Bell
- Morgan Lily als Marcie
- Gary Sinise als Sheriff Westin
- Tara Buck als Mary Ivy
- Ash Santos als Kim
- Igby Rigney als Chance
- Cindy Perez als Driver in Jeep
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Verfügbarkeit
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