Jeremiah Johnson (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sydney Pollack |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-09-10 |
| Budget | 3.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 44.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (725 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitte des 19. Jahrhunderts ist in den wilden Bergen der Rocky Mountains noch Platz – eine Herausforderung für Abenteurer und für Männer, die genug haben von dem, was sie zurücklassen. Jeremiah Johnson ist einer von ihnen. Auf seinem Weg kreuzen andere Schicksale das seine: Überlebende schrecklicher Massaker, zurückgelassene Bewohner, der Trapper Del Gue und ein stummer Junge. Als er die Tochter eines Häuptlings zur Frau nimmt, scheint eine Ruhe erreicht, die halten könnte. Dann erscheint eine Armee-Patrouille und bittet ihn um Hilfe. Von der gefährlichen Unternehmung zurückgekehrt, findet Jeremiah Frau und Jungen tot vor – und zieht, erfüllt von Hass, los, um unerbittlich Rache zu nehmen.
Entstehungsgeschichte
Sydney Pollack führte Regie; der Film erschien 1972. Robert Redford, Will Geer, Delle Bolton und Josh Albee sind als Besetzung genannt.
Hinter den Kulissen
Als Genre steht allein Western, und die Anlage folgt dessen Grundmustern in strenger Form. Die Landschaft ist nicht Kulisse, sondern Gegenspieler: Wer dort bestehen will, muss lernen, was der Ort verlangt. Auffällig ist der Aufbau in zwei Hälften. Zuerst ein Weg in die Einsamkeit, der langsam in etwas Häusliches mündet, dann dessen gewaltsame Zerstörung und eine Rachehandlung, die daraus folgt. Der Film erzählt damit nicht von einem Ziel, sondern von einem Menschen, der zweimal von vorn beginnen muss. Dass die zweite Wendung durch eine Bitte von außen ausgelöst wird, verschärft sie: Jeremiah verliert, was er hat, weil er sich einmal auf andere einlässt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,3 von 10 fällt deutlich positiv aus, stammt aber aus einer noch schmalen Bewertungsbasis. Vierundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den älteren Vertretern des Westerns und zu jener Linie darin, die den Einzelgänger nicht heroisiert, sondern seinen Preis zeigt. Die Erzählung verlangt dabei Geduld, weil sie den Weg der Figur über einen langen Zeitraum verfolgt, statt einzelne Höhepunkte aneinanderzureihen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Redford als Jeremiah Johnson
- Will Geer als Bear Claw
- Delle Bolton als Swan
- Josh Albee als Caleb
- Joaquín Martínez als Paints His Shirt Red
- Allyn Ann McLerie als Crazy Woman
- Stefan Gierasch als Del Gue
- Richard Angarola als Chief Two-Tongues Lebeaux
- Paul Benedict als Reverend Lindquist
- Charles Tyner als Robidoux
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Verfügbarkeit
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