Jenny (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Dieterle |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Fantasy, Mystery |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Maler, dem der Erfolg bislang verwehrt geblieben ist, begegnet im New Yorker Central Park einem jungen Mädchen. Zwischen den beiden entsteht eine Vertrautheit, die sich über mehrere Begegnungen fortsetzt. Doch mit jedem Wiedersehen wirkt sie älter, als es die verstrichene Zeit erlauben würde, und sie spricht von Ereignissen, die längst vergangen sind. Der Maler beginnt zu ahnen, dass die Frau, in die er sich verliebt hat, nicht mehr unter den Lebenden ist. Aus dieser Zuneigung, die sich zwischen Erinnerung und Gegenwart nicht greifen lässt, entsteht ein Porträt, das seinem Werk endlich Anerkennung bringt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1948 unter der Regie von William Dieterle. In den Hauptrollen sind Jennifer Jones, Joseph Cotten, Ethel Barrymore und Lillian Gish zu sehen. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Liebesfilm, Drama und Mystery mit fantastischen Elementen macht deutlich, dass es hier nicht um eine gewöhnliche Romanze geht, sondern um eine Geschichte, die das Verhältnis von Zeit, Erinnerung und Gefühl auslotet. Dass die Geliebte des Malers bei jeder Begegnung gealtert erscheint, verschiebt die Erzählung von einem realistischen Beziehungsdrama in Richtung eines Rätsels, das erst im Rückblick verständlich wird. Die Kunstfigur des Malers, der durch seine Liebe zu einem künstlerischen Durchbruch findet, verknüpft das Thema der schöpferischen Inspiration eng mit dem der Vergänglichkeit. Die Besetzung mit Ethel Barrymore und Lillian Gish neben den beiden Hauptdarstellern deutet auf ein Umfeld erfahrener Nebenfiguren hin, die der zentralen Liebesgeschichte einen erzählerischen Rahmen geben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film heute nur mit Vorsicht einordnen, doch die Zustimmung fällt insgesamt positiv aus. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1948 und heute liegen mehr als sieben Jahzehnte, was die Seltenheit weiterer Reaktionen erklären mag. Innerhalb des Genres, das Liebesgeschichte und übernatürliches Motiv verbindet, steht der Film für eine Erzählweise, die auf Andeutung und allmähliche Enthüllung statt auf offensichtliche Effekte setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Jones als Jennie Appleton
- Joseph Cotten als Eben Adams
- Ethel Barrymore als Miss Spinney
- Lillian Gish als Mother Mary of Mercy
- Cecil Kellaway als Matthews
- David Wayne als Gus O'Toole
- Florence Bates als Mrs. Jekes
- Albert Sharpe als Moore
- Henry Hull als Eke
- Felix Bressart als Pete
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