Jappeloup - Eine Legende (2013)
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| Regie | Christian Duguay |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-13 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (398 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der achtziger Jahre trifft Pierre Durand eine Entscheidung, die viel riskiert: Er kehrt einer vielversprechenden Laufbahn als Anwalt den Rücken und widmet sich mit ganzer Kraft dem Springreiten. Rückhalt findet er bei seinem Vater. Seine Hoffnungen setzt er auf ein junges Pferd, an das kaum jemand ernsthaft glaubt.
Jappeloup gilt als zu klein, zu eigenwillig und zu unberechenbar. Doch das Tier besitzt eine Sprungkraft und ein Talent, die sich nicht übersehen lassen. Von Turnier zu Turnier wächst das Gespann zusammen und setzt sich in der Welt des Reitsports durch.
Bei den Olympischen Spielen in Los Angeles folgt dann ein bitterer Rückschlag, der Pierre seine eigenen Schwächen vor Augen führt. Gemeinsam mit seiner Frau Nadia und mit Raphaëlle, die das Pferd betreut, beginnt er, das Vertrauen von Jappeloup neu zu gewinnen. Der Weg führt bis zu den Olympischen Spielen in Seoul im Jahr 1988. Was dort geschieht, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Entstehungsgeschichte
Christian Duguay inszenierte das Drama, das 2013 erschien. Vor der Kamera versammelt er Guillaume Canet, Marina Hands, Daniel Auteuil und Lou de Laâge. Der deutsche Titel ergänzt den Namen des Pferdes um den Zusatz „Eine Legende“ und rückt damit das Tier selbst in den Mittelpunkt, nicht allein den Reiter.
Mit einer Freigabe ab 6 Jahren steht der Film auch einem jüngeren Publikum offen. Das passt zu einer Geschichte, deren Konflikte im Sport, in der Familie und im Verhältnis zwischen Mensch und Tier liegen.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, verzichtet der Film auf eine zweite Genrefarbe. Die Spannung entsteht nicht aus äußeren Gefahren, sondern aus dem Wechsel von Aufstieg, Scheitern und neuem Anlauf.
Bemerkenswert ist, wie stark die Geschichte auf Beziehungen setzt. Vater, Ehefrau und Pferdepflegerin tragen den Weg mit, und das Pferd selbst erscheint weniger als Sportgerät denn als Partner mit eigenem Charakter.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 fällt die Bewertung deutlich positiv aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine Basis, die über Zufallswerte hinausgeht, ohne ein Massenpublikum abzubilden.
Seit dem Erscheinen sind 13 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas gehört der Film zu jenen Sportgeschichten, die den Wettkampf als Bühne für persönliche Bewährung nutzen und das Gelingen an Geduld und Vertrauen knüpfen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Guillaume Canet als Pierre Durand
- Marina Hands als Nadia Durand, wife of Pierre
- Daniel Auteuil als Serge Durand, father of Pierre
- Lou de Laâge als Raphaëlle Dalio, Jappeloup's groom
- Tchéky Karyo als Marcel Rozier, French team coach
- Jacques Higelin als Henry Dalio, first owner of Jappeloup
- Marie Bunel als Arlette Durand, mother of Pierre
- Joël Dupuch als Francis Lebail
- Fred Epaud als Patrick Caron
- Arnaud Henriet als Frédéric Cottier
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