James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Apted |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Thriller |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 135.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 361.832.400 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (3.370 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Auftrag beginnt mit Geld: James Bond holt jene Summe zurück, die ein englischer Milliardär als Lösegeld für seine Tochter Elektra gezahlt hat. Nach dem gewaltsamen Tod des Vaters bleibt die junge Frau als Waise zurück — und scheint weiterhin von ihrem Peiniger bedroht, einem anarchistischen Terroristen namens Renard, was im Französischen „Fuchs“ bedeutet.
Der Schein trügt. Tatsächlich steht gerade sie im Zentrum eines internationalen Komplotts, das die wirtschaftliche Ordnung der Welt umstürzen soll. Damit verschiebt sich die Aufgabe des Agenten: Was als Schutz eines Opfers angelegt ist, wird zur Frage, wer in dieser Konstellation überhaupt wen benutzt.
Entstehungsgeschichte
Michael Apted inszenierte den 1999 erschienenen Film, der im Original „The World Is Not Enough“ heißt. Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Robert Carlyle und Denise Richards führen die Besetzung an. Die Altersfreigabe wurde bei 12 Jahren festgelegt.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Action und Thriller stehen nebeneinander, und die Reihenfolge passt zur Anlage. Der Abenteueranteil sorgt für Ortswechsel und Schauwerte, der Actionanteil für die Set-Pieces, der Thrilleranteil für die Verschiebung der Loyalitäten. Bemerkenswert ist, dass die Bedrohung nicht militärisch, sondern wirtschaftlich gedacht ist: Ein Anschlag auf die Ordnung der Weltwirtschaft trifft keine einzelne Stadt, sondern ein System. Der sprechende Deckname des Gegenspielers gehört zur Tradition solcher Agentengeschichten, in denen Figuren ihre Rolle bereits im Namen tragen. Auch die Ausgangslage folgt dieser Bauweise: Ein Lösegeld, eine Entführung und ein Todesfall in der Familie liefern binnen weniger Sätze so viel Vorgeschichte, dass die eigentliche Aufgabe erst danach sichtbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen führen zu einer Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10. Der Wert liegt im oberen Mittelfeld und ist bei dieser Beteiligung als gefestigt anzusehen. 27 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Vertreter jener Agentenfilme einordnen, die mit einem festen Baukasten arbeiten — Auftrag, Reise, Gegenspieler, Bedrohung von globalem Ausmaß — und den Reiz aus der Variation dieser Bestandteile ziehen statt aus deren Aufgabe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierce Brosnan als James Bond
- Sophie Marceau als Elektra
- Robert Carlyle als Renard
- Denise Richards als Christmas Jones
- Robbie Coltrane als Valentin Zukovsky
- Judi Dench als M
- Desmond Llewelyn als Q
- John Cleese als R
- Maria Grazia Cucinotta als Cigar Girl
- Samantha Bond als Miss Moneypenny
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Verfügbarkeit
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