Das Gesetz der Macht (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Apted |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Historie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maggie Ward hat sich als Anwältin bei einer großen Kanzlei einen Namen gemacht, indem sie Großkonzerne vor Gericht vertritt. Ihr Vater dagegen steht auf der anderen Seite des Berufsstandes: Er versteht sich als Anwalt der kleinen Leute. Als beide sich in einem Prozess gegenüberstehen, wird aus einer beruflichen Differenz ein offener Konflikt. Maggie verteidigt einen Automobilhersteller, dessen Fahrzeuge mehrere Menschen das Leben gekostet haben sollen, ihr Vater vertritt einen Überlebenden. Im Zuge ihrer Recherche stößt Maggie auf Hinweise, dass Kollegen und sogar ihr eigener Freund belastendes Beweismaterial zurückgehalten haben. Damit steht sie vor einer Entscheidung, die über den juristischen Streitfall hinausgeht und auch das Verhältnis zu ihrem Vater betrifft.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1991 unter der Regie von Michael Apted. In den Hauptrollen sind Gene Hackman, Mary Elizabeth Mastrantonio, Colin Friels und Joanna Merlin zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Krimi und historischem Element deutet auf eine Geschichte hin, die den Gerichtssaal als Bühne für einen grundsätzlicheren Konflikt nutzt: den zwischen zwei Rechtsauffassungen, verkörpert durch Vater und Tochter. Dass die Auseinandersetzung nicht nur juristisch, sondern familiär geführt wird, verschärft die Frage nach Loyalität und Integrität zusätzlich. Die Konstellation, in der die Protagonistin auf Seiten der Konzerninteressen steht, während sie zugleich Unregelmäßigkeiten innerhalb der eigenen Reihen aufdeckt, verleiht der Geschichte eine moralische Zuspitzung, die über einen reinen Prozessfilm hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Seit seiner Entstehung 1991 sind mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich in eine Phase des Gerichtsdramas einordnet, die häufig auf Figurenkonflikte statt auf reine Prozessdramaturgie setzte. Innerhalb des Genres steht "Das Gesetz der Macht" damit für eine Erzählweise, die persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Machtverhältnisse eng miteinander verknüpft, ohne dass die Bewertungszahlen auf eine breite anhaltende Wahrnehmung schließen lassen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Gene Hackman als Jedediah Tucker Ward
- Mary Elizabeth Mastrantonio als Maggie Ward
- Colin Friels als Michael Grazier
- Joanna Merlin als Estelle Ward
- Laurence Fishburne als Nick Holbrook
- Donald Moffat als Quinn
- Jan Rubeš als Pavel
- Matt Clark als Judge Symes
- Fred Thompson als Dr. Getchell
- Jonathan Silverman als Brian
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Verfügbarkeit
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