James Bond 007 - Der Hauch des Todes (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Glen |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Thriller |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-06-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 191.185.897 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (2.097 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bond soll einen sowjetischen General bei seiner Flucht in den Westen decken. Beim Einsatz in Bratislava fällt ihm auf, dass die Scharfschützin, die den Überläufer stoppen soll, ihre Waffe unsicher hält — er schießt ihr das Gewehr aus der Hand, statt sie zu töten.
Die Cellistin Kara Milovy ist keine Killerin, sondern Teil einer Inszenierung: Der Überlauf war gestellt. Was folgt, führt über Wien und Tanger bis nach Afghanistan, wo Bond an der Seite der Mudschaheddin gegen die sowjetische Armee kämpft — und zu einem Waffenhändler, der Opium gegen westliche Rüstungsgüter tauscht.
Entstehungsgeschichte
Es ist der fünfzehnte Bond-Film und der erste mit Timothy Dalton. Für die Nachfolge von Roger Moore waren mehrere Namen im Gespräch; Pierce Brosnan war vorgesehen, konnte aber wegen seines Vertrags zur Serie "Remington Steele" nicht, auch Sam Neill wurde erwogen.
Dalton entschied sich bewusst gegen Moores ironischen Ton. Er hat das begründet: Er habe das Wesen und die Färbung der Romane zurückholen und die Figur weniger leichtfertig anlegen wollen.
Regie führte John Glen, produziert haben Albert R. Broccoli und Michael G. Wilson.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Gibraltar, Wien, Bratislava und Marokko; die afghanischen Szenen entstanden ebenfalls in Marokko.
Bond fährt wieder einen Aston Martin — einen V8 — nach Jahren mit dem Lotus Esprit. Es war zugleich die letzte Bond-Musik von John Barry, der die Reihe seit 1963 geprägt hatte.
Einordnung & Wirkung
Der Film erschien Ende Juni 1987 und spielte weltweit 191,2 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 40 Millionen.
Die Kritik reagierte zunächst zwiespältig; Roger Ebert vergab zwei Sterne und vermisste den Humor.
Im Rückblick wird der Film deutlich besser bewertet — der britische "Independent" führte ihn später auf Platz vier aller Bond-Filme. Dalton nahm die Härte vorweg, die die Reihe erst zwei Jahrzehnte später mit Daniel Craig dauerhaft übernahm.
Bilder








Besetzung & Stab
- Timothy Dalton als James Bond
- Maryam D'Abo als Kara Milovy
- Joe Don Baker als Brad Whitaker
- Art Malik als Kamran Shah
- John Rhys-Davies als General Leonid Pushkin
- Jeroen Krabbé als General Georgi Koskov
- Andreas Wisniewski als Necros
- Thomas Wheatley als Saunders
- Desmond Llewelyn als Q
- Robert Brown als M
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Verfügbarkeit
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