Iron Man 3 (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shane Black |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-04-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.215.577.205 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (23.885 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach der Schlacht um New York schläft Tony Stark nicht mehr. Er baut zwanghaft neue Rüstungen, bekommt Panikattacken und kann mit dem, was er in "Marvel's The Avengers" gesehen hat, nichts anfangen. In diese Verfassung hinein droht ein Terrorist, der sich Mandarin nennt, in Fernsehbotschaften den USA.
Nach einem Angriff, der sein Haus zerstört, steht Stark ohne Anzug, ohne Team und ohne Ressourcen in Tennessee — mit einem defekten Prototyp und einem Kind, das ihm hilft. Der Film nimmt Iron Man für weite Strecken die Rüstung weg und stellt die Frage, was von der Figur übrig bleibt.
Entstehungsgeschichte
Shane Black übernahm die Regie von Jon Favreau. Black hatte in den 1980ern die "Lethal Weapon"-Drehbücher geschrieben und mit "Kiss Kiss Bang Bang" bereits mit Robert Downey Jr. gearbeitet — jener Film gilt als Grund für Downeys Rückkehr in größere Produktionen und damit indirekt auch für seine Besetzung als Stark.
Black brachte seine Handschrift mit: Der Film spielt zu Weihnachten, wie fast alle seine Arbeiten, arbeitet mit einem Erzähler aus dem Off und stellt Dialogwitz über Spektakel. Die Vorlage für den Handlungskern lieferte die Comicreihe "Extremis" von Warren Ellis.
Hinter den Kulissen
Die auffälligste Entscheidung betrifft den Mandarin. Ben Kingsley spielt ihn zunächst als bedrohlichen Terrorfürsten und stellt sich in der Mitte des Films als Trevor Slattery heraus — ein abgehalfterter britischer Schauspieler, der für Drogen und ein Bootshaus eine Rolle übernommen hat. Der eigentliche Gegner ist ein Unternehmer.
Diese Wendung war ein bewusster Bruch mit einer Figur, die in den Comics als rassistisches Klischee der 1960er angelegt ist. Ein Teil des Publikums empfand sie als Verrat; Marvel produzierte daraufhin den Kurzfilm "All Hail the King", der Slattery aufgreift, und griff die Frage 2021 in "Shang-Chi" erneut auf. Die Anzug-Sequenzen entstanden praktisch mit tragbaren Kostümteilen, ergänzt durch digitale Arbeit für die Flugaufnahmen; die Rettung der aus einem Flugzeug gestürzten Passagiere wurde mit echten Fallschirmspringern gedreht.
Einordnung & Wirkung
Mit über 1,2 Milliarden Dollar wurde "Iron Man 3" zum erfolgreichsten Film der Reihe und zum kommerziellen Höhepunkt von Marvels zweiter Phase. Die Kritiken waren überwiegend positiv, das Publikum blieb gespalten — die Mandarin-Wendung ist bis heute eine der meistdiskutierten Entscheidungen des Studios.
Erzählerisch ist der Film der erste, der die Folgen eines Avengers-Films für eine einzelne Figur ernst nimmt, statt zum Ausgangszustand zurückzukehren. Diese Idee, dass die großen Ereignisse Spuren hinterlassen, prägte die folgenden Einzelfilme des Studios deutlich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Downey Jr. als Tony Stark
- Gwyneth Paltrow als Pepper Potts
- Don Cheadle als Colonel James Rhodes
- Guy Pearce als Aldrich Killian
- Rebecca Hall als Maya Hansen
- Jon Favreau als Happy Hogan
- Ben Kingsley als Trevor Slattery
- James Badge Dale als Savin
- Stephanie Szostak als Brandt
- Paul Bettany als Jarvis (voice)
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Verfügbarkeit
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