In sicheren Händen (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeanne Herry |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-05 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (535 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der kleine Theo wurde kurz nach seiner Geburt ausgesetzt. Seine unsichere Zukunft liegt nun in den Händen des Wohlfahrtssystems und seines vorübergehenden Pflegevaters Jean, für den Pflegefamilien nichts Neues sind. Jean soll sich um Theo kümmern, solange die Adoptionsstelle nach einer passenden Familie sucht. Parallel dazu wird Alice eingeführt, eine Frau, die keine Kinder bekommen kann, den Wunsch nach Mutterschaft aber nie aufgegeben hat. Nach vielen Rückschlägen ist sie nun bereit, ein Kind zu adoptieren. Ob und wie sich diese Wege kreuzen, ist die Frage, auf die die Geschichte zuläuft.
Entstehungsgeschichte
Jeanne Herry hat das Drama inszeniert, das 2018 erschienen ist. Sandrine Kiberlain und Gilles Lellouche führen die Besetzung an, Élodie Bouchez und Olivia Côte vervollständigen sie.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Anlage der Geschichte erklärt, warum es keiner weiteren Zuordnung bedarf. Drei Stränge laufen nebeneinander: das ausgesetzte Kind, der Pflegevater mit Erfahrung, die Frau mit dem unerfüllten Wunsch. Eine solche Struktur legt eine Erzählung nahe, die nicht auf einen Konflikt zusteuert, sondern auf eine Zusammenführung. Im Mittelpunkt steht dabei nicht eine einzelne Person, sondern das System aus Pflegestellen und Adoptionsbehörden, das zwischen den Figuren vermittelt. Dass Jean als vorübergehender Pflegevater eingeführt wird, macht seine Rolle von Beginn an zur Übergangsstation und verleiht seiner Beziehung zu Theo eine Endlichkeit, die den Ton des Films prägen dürfte. Das Fehlen von Thriller- oder Komödienelementen deutet auf eine ruhige, beobachtende Erzählweise hin.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 gehört der Film zu den besser bewerteten Titeln, gestützt auf eine Stimmenbasis im mittleren dreistelligen Bereich. Das ist ein deutliches Signal, dass die Geschichte bei denen, die sie gesehen haben, ankommt. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht er im Genre für das Sozialdrama, das Institutionen nicht als Gegner, sondern als Handelnde zeigt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Sandrine Kiberlain als Karine
- Gilles Lellouche als Jean
- Élodie Bouchez als Alice
- Olivia Côte als Lydie
- Clotilde Mollet als Mathilde
- Jean-François Stévenin als Alice's Father
- Bruno Podalydès als Karine's Ex-Husband
- Miou-Miou als Irène
- Leïla Muse als Clara
- Stéfi Celma als Élodie, a childcare assistant
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Verfügbarkeit
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