In der Nacht des 12. (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dominik Moll |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-07-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.467.232 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (799 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Kleinstadt am Fuße der französischen Alpen, die Nacht des 12. Oktober: Ein Mädchen ist allein auf dem Heimweg von einer Party. In den stillen Straßen begegnet ihr ein Mann, der sie mit Benzin übergießt und bei lebendigem Leib verbrennen lässt. Für den Kriminalbeamten Yohan wird dieser Mord an Clara zu dem Fall, der ihm keine Ruhe lässt. Mit seinem Kollegen Marceau ermittelt er im Umfeld: junge und ältere Männer, die ein Verhältnis mit Clara hatten. Jeder von ihnen käme in Frage. Was die beiden dabei freilegen, sind Beziehungen voller Missgunst, Besitzdenken und Gleichgültigkeit — ein Panorama der Abgründe, das für Yohan zur Obsession wird.
Entstehungsgeschichte
Dominik Moll inszenierte den Film, der 2022 erschien und englisch „The Night of the 12th“ heißt. Getragen wird er von Bastien Bouillon, Bouli Lanners, Anouk Grinberg und Mouna Soualem. Der Härte des Stoffes entsprechend gilt eine Freigabe ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Mystery und Drama stehen hier in einer Reihenfolge, die man ernst nehmen sollte: Der Fall gibt die Form vor, das Ungeklärte hält sie offen, und das Drama wächst dort, wo die Ermittlung an ihre Grenze stößt. Auffällig ist die Verschiebung des Blicks — nicht auf die Tat, sondern auf die Männer im Umfeld des Opfers und auf das, was ihre Aussagen über ihr Verhältnis zu Frauen verraten. Die Tat selbst bleibt dabei das, was sie ist, und wird nicht ausgeschmückt.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 bei einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich beschreibt eine überwiegend zustimmende, nicht euphorische Aufnahme — plausibel bei einem Kriminalfilm, der Auflösung nicht als Selbstverständlichkeit behandelt. Vier Jahre nach dem Erscheinen steht er für die nüchterne Spielart des Ermittlerdramas. Für das Publikum bedeutet die Anlage, dass der Fall nicht als Rätsel mit garantierter Lösung angeboten wird, sondern als Zustandsbeschreibung. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt der Schwere der Tat Rechnung, die nüchtern und ohne Ausschmückung eingeführt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bastien Bouillon als Yohan Vivès
- Bouli Lanners als Marceau
- Anouk Grinberg als La juge d'instruction
- Mouna Soualem als Nadia
- Pauline Serieys als Nanie
- Théo Cholbi als Willy
- Johann Dionnet als Fred
- Thibaut Évrard als Loïc
- Julien Frison als Boris
- Paul Jeanson als Jérôme
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Verfügbarkeit
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