Im Westen nichts Neues (1930)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lewis Milestone |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1930-04-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.448.864 $ |
| Einspielergebnis | 3.270.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (972 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Man schreibt das Jahr 1916. In einem kleinen deutschen Dorf preist der Gymnasiallehrer Kantorek die Ideale von Krieg und Vaterland so nachdrücklich, dass sich seine Schüler zum Dienst melden. Nur einer, ein junger Mann namens Giuseppe Behn, zögert und lässt sich erst von den Kameraden überreden. Die Begeisterung hält nicht lange: Schon in der Ausbildung, unter den Befehlen des Unteroffiziers Himmelstoss, lernen die jungen Männer eine Wirklichkeit kennen, die mit der Rhetorik des Lehrers nichts gemein hat. Danach werden sie einer Einheit von Veteranen zugeteilt, die sich ihnen überlegen fühlen und wenig entgegenkommend sind. Seit zwei Tagen ohne Essen, spotten diese über die Neulinge, die um etwas zu essen bitten. Zugute kommt allen ein Soldat namens Stanislaw Katczinsky, der besonders geschickt darin ist, Verpflegung aufzutreiben.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Lewis Milestone, erschienen ist der Film 1930. Zur Besetzung gehören Louis Wolheim, Lew Ayres, John Wray und Arnold Lucy. Die Einstufung ab zwölf Jahren wirkt gemessen am Gegenstand niedrig und deutet darauf hin, dass die Schrecken eher erzählt als vorgeführt werden.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Kriegsfilm, ist eine Romanverfilmung und kreist um Deutschland, Ernüchterung, Patriotismus, den Ersten Weltkrieg und Freundschaft. Ernüchterung steht dabei nicht zufällig neben Patriotismus: Die beiden Begriffe beschreiben in dieser Reihenfolge den Weg, den die Handlung nimmt. Sie beginnt im Klassenzimmer mit großen Worten und führt über den Drill zur Front, wo die Freundschaft unter den Kameraden das Einzige ist, was von den Versprechen übrig bleibt.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 bei einigen hundert Stimmen ist ein hoher Wert, den allerdings eine kleine Zahl von Beteiligten trägt. 96 Jahre nach dem Erscheinungsjahr lässt sich der Film kaum noch an den Sehgewohnheiten seiner Zeit messen; was von ihm bleibt, ist die nüchterne Bewegung von der Begeisterung zur Ernüchterung, die er als Kriegsfilm ohne Heldenzeichnung durchhält.
Bilder








Besetzung & Stab
- Louis Wolheim als Stanislaus 'Kat' Katczinsky
- Lew Ayres als Paul Bäumer
- John Wray als Himmelstoss
- Arnold Lucy als Kantorek
- Ben Alexander als Franz Kemmerich
- Scott Kolk als Leer
- Owen Davis Jr. als Peter
- Walter Rogers als Behn
- William Bakewell als Albert Kropp
- Russell Gleason als Mueller
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Verfügbarkeit
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