Il professor Cenerentolo (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leonardo Pieraccioni |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-12-07 |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (274 Stimmen) |
Worum es geht
Umberto ist Ingenieur, sitzt aber wegen eines gescheiterten Banküberfalls eine mehrjährige Haftstrafe im Gefängnis von Ventotene ab. Der Vollzug lässt ihm dabei ungewöhnliche Freiheiten: Er darf die Gefängnisbibliothek nutzen und dreht gemeinsam mit Mitgefangenen und dem Direktor Lehrfilme. Bei der Vorführung eines dieser Filme begegnet er Morgana, einer Tanzlehrerin, die ihn für einen Kulturbeauftragten hält und offenbar Interesse an ihm zeigt. Statt sie aufzuklären, nutzt Umberto das Missverständnis aus und ersinnt immer neue Vorwände, um das Gefängnis heimlich zu verlassen – allerdings mit der Pflicht, bis Mitternacht zurückzukehren, wie ein moderner Aschenputtel in männlicher Form. Wie sich die Lügenkonstruktion entwickelt und ob sie trägt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2015 unter der Regie von Leonardo Pieraccioni, der auch die Hauptrolle des Umberto übernimmt. An seiner Seite stehen Laura Chiatti als Morgana sowie Davide Marotta und Sergio Friscia. Es handelt sich um eine italienische Komödie mit romantischer Ausrichtung.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel verweist unmissverständlich auf das Märchen von Aschenputtel und kehrt dessen Grundmuster um: Nicht Armut, sondern eine Haftstrafe hält die Hauptfigur zurück, und die Mitternachtsgrenze wird zur Bedingung eines Freigängers statt zur magischen Frist. Die Kombination aus Gefängnismilieu und Liebeskomödie erzeugt einen komischen Kontrast, der auf dem Aufeinanderprallen zweier Welten beruht – dem Alltag hinter Gittern und dem unbeschwerten Werben um eine Frau, die die wahre Situation nicht kennt. Die Anlage der Geschichte setzt auf ein wachsendes Lügengebäude als Motor der Komik, eine klassische Struktur der Verwechslungskomödie, hier verstärkt durch den ungewöhnlichen Schauplatz.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 sind mehr als neun Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundlegendes geändert zu haben scheint. Innerhalb der italienischen Liebeskomödie reiht er sich als leichte Unterhaltung mit einem originellen Ausgangseinfall ein, ohne dass die vorliegenden Zahlen auf ein besonders breites Publikum schließen lassen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Leonardo Pieraccioni als Umberto Massaciuccoli
- Laura Chiatti als Morgana Di Filippo
- Davide Marotta als Arnaldo Mangelli
- Sergio Friscia als Don Vincenzo Catania
- Nicola Acunzo als Ciro Calabrese
- Massimo Ceccherini als Vincenzo 'Tinto' Zambrotta
- Flavio Insinna als Giuseppe Rizzo
- Lorena Cesarini als Sveva Bocchino
- Manuela Zero als Mia Marano
- Emanuela Aurizi als Anna Graziani
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Verfügbarkeit
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