Leonardo Pieraccioni
Werdegang
Leonardo Pieraccioni wurde am 17. Februar 1965 in Florenz geboren und wuchs in der Toskana auf. Bereits als Jugendlicher trat er im Cabaret auf und bildete später gemeinsam mit Carlo Conti und Giorgio Panariello ein Comedy-Trio, bevor er sich Fernsehen und Theater zuwandte. Anfang der 1990er Jahre stand er erstmals vor der Kamera. Den entscheidenden Erfolg als Regisseur und Darsteller in einer Person brachte ihm „I laureati" (1995), gefolgt vom breiten Publikumserfolg „Il ciclone" (1996), für den er 1997 mit dem Nastro d'Argento als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde. Pieraccioni gilt als Autor, Regisseur und Darsteller zahlreicher italienischer Komödien, die er über viele Jahre hinweg selbst geschrieben und inszeniert hat. Daneben veröffentlichte er auch humoristische Prosa und ist weiterhin im italienischen Kino aktiv.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 15 Titel von Leonardo Pieraccioni als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Zeitspanne reicht von 1995 bis 2024, also 29 Jahre, beginnend 30 Jahre nach seiner Geburt und bis 59 Jahre danach reichend. Genremäßig dominieren Komödie und Liebesfilm, was zu seiner im Werdegang beschriebenen Ausrichtung auf komödiantische Stoffe mit sentimentalem Unterton passt. Zu den erfassten Titeln zählen unter anderem „I laureati", „Fuochi d'artificio", „Il paradiso all'improvviso" und „Pare parecchio Parigi" als jüngster Eintrag.
Einordnung
Die 15 Titel liegen bei uns im Schnitt bei 5,8 von 10 Punkten. Der höchste Wert entfällt mit 6,9 auf „Amore Amore" (1996), der niedrigste mit 5,1 auf „Il professor Cenerentolo" (2015). Die übrigen Bewertungen bewegen sich überwiegend im Bereich zwischen 5,3 und 6,3, was auf eine insgesamt konstante, mittlere Einschätzung seiner Filme über die fast drei Jahrzehnte hinweg hindeutet. Ein klarer Trend zu steigenden oder fallenden Bewertungen über die Zeitspanne von 1995 bis 2024 lässt sich aus den Zahlen nicht ablesen.
Filmografie (Regie)