Fuochi d'artificio (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leonardo Pieraccioni |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-10-10 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (246 Stimmen) |
Worum es geht
Ottone verdient sein Geld in einer Tierhandlung, und sein Privatleben ist mindestens so verworren wie sein Berufsalltag. Auf einer Reise zu den Malediven öffnet er sich einem Psychoanalytiker und erzählt von den Frauen, die sein Leben geprägt haben: Mara, die ihn wegen eines Metzgers verließ, Barbara, die beste Freundin, die ihren eigenen Partner betrügt und sich schließlich von ihm abwendet, die schöne und wohlhabende Luna, die an ihm nur sexuelles Interesse hat, und Lorenza, die Chefin des Ladens, die am liebsten alles hinter sich lassen und mit ihm verschwinden würde. Aus diesen Rückblenden entsteht ein Panorama gescheiterter und halbgescheiterter Beziehungen, erzählt aus der Perspektive eines Mannes, der offenbar selbst nicht ganz durchblickt, was ihm da widerfahren ist.
Entstehungsgeschichte
"Fuochi d'artificio", international auch als "Fireworks" bekannt, ist eine Komödie aus dem Jahr 1997 unter der Regie von Leonardo Pieraccioni, der auch die Hauptrolle des Ottone übernimmt. An seiner Seite stehen Vanessa Lorenzo, Massimo Ceccherini und Barbara Enrichi.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt einer einzigen Liebesbeziehung reiht der Film mehrere Frauenfiguren aneinander, die jeweils eine andere Facette von Ottones Beziehungsunfähigkeit oder Pech beleuchten. Die Rahmenhandlung beim Psychoanalytiker verrät zudem, dass der Film Rückschau und Selbstreflexion als erzählerisches Mittel nutzt, statt die Geschichten chronologisch geradeaus zu erzählen. Dass gleich vier weibliche Figuren mit jeweils eigenem Konflikt auftauchen, deutet auf eine episodenhafte Struktur hin, in der Situationskomik und zwischenmenschliche Verwicklungen im Vordergrund stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit seiner Entstehung 1997 sind mittlerweile Jahrzehnte vergangen, und die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen legt nahe, dass der Titel außerhalb Italiens kaum ein breites Publikum gefunden hat. Innerhalb der italienischen Liebeskomödie der neunziger Jahre reiht er sich als ein Beispiel unter vielen ein, das auf bekannte Gesichter und eine leichte, episodische Erzählweise setzt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Leonardo Pieraccioni als Ottone
- Vanessa Lorenzo als Luna
- Massimo Ceccherini als Germano
- Barbara Enrichi als Barbara
- Mandala Tayde als Demiù
- Claudia Gerini als Lorenza
- Roberto Brunetti als Patata
- Renzo Cantini als Cantini
- George Hilton als Gérard de la Fasse
- Milena Miconi als Virginia
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Verfügbarkeit
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