I laureati (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leonardo Pieraccioni |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-12-22 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (259 Stimmen) |
Worum es geht
Vier Männer um die dreißig teilen sich eine Wohnung am Stadtrand, verbunden durch einen Studienabschluss, den sie eher aus Rücksicht auf ihre Eltern anstreben als aus eigenem Antrieb. Leonardo ist frisch geschieden, Rocco arbeitet als Nachtwächter mit süditalienischen Wurzeln, Bruno ist ein nach Rom ausgewanderter Charakter, Pino ein gescheiterter Entertainer. Tagsüber geht jeder seinen eigenen kleinen Verpflichtungen nach, abends kommen sie zusammen, um sich von ihrem Alltag zu erzählen: von flüchtigen Begegnungen mit Frauen, von männlichen Unsicherheiten, kleinen Enttäuschungen und der Langeweile, die ihren Wohnalltag prägt. Aus diesen Abenden entsteht ein Bild von Männern, die sich im Aufschub eingerichtet haben, ohne dass die Geschichte auf einen großen Wendepunkt zusteuert.
Entstehungsgeschichte
„I laureati“ entstand 1995 unter der Regie von Leonardo Pieraccioni, der auch selbst eine der Hauptrollen übernahm. Neben ihm stehen Massimo Ceccherini, Rocco Papaleo und Gianmarco Tognazzi vor der Kamera. Der Film ist als Liebeskomödie angelegt und verbindet romantische Verwicklungen mit einem komödiantischen Blick auf das Zusammenleben der vier Protagonisten.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Komödie zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Statt einer durchgehenden Handlung setzt der Film auf eine episodische Struktur aus Alltagsszenen, in denen sich private Beziehungen und komische Situationen abwechseln. Dass gleich vier Figuren im Zentrum stehen, die sich gegenseitig ihre Erlebnisse erzählen, verweist auf ein Erzählprinzip, das auf Vergleich und Kontrast zwischen unterschiedlichen männlichen Lebensentwürfen setzt. Die Herkunft der Figuren – von süditalienisch bis römisch – deutet zudem auf eine bewusste Mischung verschiedener Mentalitäten innerhalb derselben Wohngemeinschaft hin.
Einordnung & Wirkung
Auf Bewertungsplattformen kommt der Film auf einen Schnitt von 6,3 von 10 Punkten, bei einer eher schmalen Bewertungsbasis. Seit seiner Entstehung 1995 sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase italienischer Komödienproduktion der Neunzigerjahre einordnet, in der Beziehungsgeschichten zwischen mehreren männlichen Figuren ein wiederkehrendes Erzählmuster bildeten. Die vorhandene Stimmenzahl lässt keine breite, aktuelle Rezeption erkennen, sondern eher ein begrenztes, aber bestehendes Interesse an diesem Titel.
Bilder



Besetzung & Stab
- Massimo Ceccherini als Pino Noferini
- Rocco Papaleo als Rocco
- Leonardo Pieraccioni als Leonardo Pace
- Gianmarco Tognazzi als Bruno Dallai
- Maria Grazia Cucinotta als Letizia Noferini
- Alessandro Haber als Professor Galliano
- Tosca D'Aquino als Anna
- Elisabetta Cavallotti als Marta Sperandei
- Sabrina Knaflitz als Cecilia Sperandei
- Narciso Parigi als Berto Sperandei
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Verfügbarkeit
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