Ich habe keine Angst (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gabriele Salvatores |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-02-08 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (980 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Süditalien, 1978, im heißesten Sommer seit Menschengedenken. Der neunjährige Michele findet beim Spielen ein Loch in der Erde. Darin ist ein gleichaltriger Junge angekettet wie ein Hund und wird gefangen gehalten.
Was folgt, ist kein Abenteuer, sondern ein langsames Begreifen. Michele kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur, in das sämtliche Erwachsene seines Heimatdorfes verstrickt scheinen — die Nachbarn, die Vertrauten, das ganze Umfeld, das für ein Kind bisher Sicherheit bedeutete. Und je mehr er versteht, desto gefährlicher wird das Wissen für ihn selbst. Angedeutet wird, dass diese Gefahr tödlich werden kann; der Ausgang bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Gabriele Salvatores übernahm die Regie; erschienen ist der Film 2003. Giuseppe Cristiano, Dino Abbrescia, Aitana Sánchez-Gijón und Diego Abatantuono bilden die Besetzung. Dass ein Kind die Hauptrolle trägt und die erwachsenen Namen um ihn herum angeordnet sind, entspricht der Perspektive, aus der erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Mystery, Drama, Thriller und Krimi kommen hier gleich zu viert zusammen. Diese Häufung ist selten und beschreibt hier keine Unentschlossenheit, sondern eine Schichtung. Der Krimi liefert die Tat, der Thriller die Bedrohung, das Drama die Familienbindungen, die dadurch belastet werden — und Mystery steht für die Wahrnehmung des Kindes, dem die Welt der Erwachsenen ohnehin nur halb erklärt ist.
Aus der Erzählhaltung folgt eine besondere Spannung. Wer aus der Sicht eines Neunjährigen erzählt, kann nur zeigen, was dieser sieht. Die Erwachsenen bleiben undurchsichtig, und der Zuschauer versteht die Zusammenhänge in demselben Tempo wie Michele.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich ein Durchschnitt von 7,1 von 10 — ein guter Wert, der über dem liegt, was Genrestoffe üblicherweise erreichen, und auf ein aufmerksames Publikum hindeutet.
Dreiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Anlage bemerkenswert: ein Kriminalfall, der ohne Ermittlerfigur auskommt, weil das Kind die Aufklärung übernimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Giuseppe Cristiano als Michele
- Dino Abbrescia als Pino Amitrano
- Aitana Sánchez-Gijón als Anna
- Diego Abatantuono als Sergio
- Fabio Tetta als Teschio
- Riccardo Zinna als Pietro
- Giulia Matturro als Maria
- Antonella Stefanucci als Assunta
- Fabio Antonacci als Remo
- Giorgio Careccia als Felice
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Verfügbarkeit
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