Ich - Einfach unverbesserlich (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Renaud |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Krimi, Science Fiction, Familie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-07-08 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 69.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 543.284.256 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (16.391 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gru ist Superschurke aus Leidenschaft, wohnt in einem schwarzen Haus mit vertrocknetem Rasen und plant, den Mond zu stehlen. Sein Problem ist die Konkurrenz: Ein jüngerer Schurke namens Vector hat gerade die Pyramide von Gizeh entwendet und ihm damit die Aufmerksamkeit weggenommen.
Um an Vectors Schrumpfstrahler zu kommen, adoptiert Gru drei Waisenmädchen, die bei Vector Kekse verkaufen dürfen — als Türöffner, nicht als Familie. Margo, Edith und Agnes durchschauen das nicht sofort, und Gru merkt zu spät, dass er sich an sie gewöhnt hat. Der Film erzählt eine Adoptionsgeschichte über eine Figur, die alles daransetzt, dass niemand sie für gutherzig hält.
Entstehungsgeschichte
Der Film war die erste Produktion von Illumination, einem Studio, das Chris Meledandri 2007 mit Universal gegründet hatte. Sein Geschäftsmodell unterschied sich grundlegend von Pixar und Disney: Die Animation entstand bei einem Partnerstudio in Paris zu erheblich niedrigeren Kosten, das Budget lag bei rund 69 Millionen Dollar — etwa ein Drittel dessen, was vergleichbare Filme damals kosteten.
Die Handlung ging auf eine Idee des spanischen Zeichners Sergio Pablos zurück. Steve Carell entwickelte Grus Akzent selbst; er beschrieb ihn als eine nicht näher bestimmbare osteuropäische Mischung, die bewusst keinem realen Land zuzuordnen sein sollte.
Hinter den Kulissen
Die Minions sprechen eine Kunstsprache aus Versatzstücken mehrerer Sprachen — Französisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, dazu Lautmalerei. Gesprochen werden praktisch alle von Pierre Coffin, einem der beiden Regisseure, der die Stimmen zunächst nur als Platzhalter für die Animation aufnahm und dann behielt.
Ihre Gestaltung folgt einem Prinzip der Reduktion: eine Kapsel, ein oder zwei Augen, eine Latzhose. Das machte sie in großer Zahl darstellbar, ohne die Rechenlast zu erhöhen — ein Zusammenhang zwischen Budget und Figurendesign, der für Illuminations gesamten Ansatz kennzeichnend ist.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 543 Millionen Dollar ein und wurde damit zum wirtschaftlich erfolgreichsten Start eines neuen Animationsstudios seit Jahren.
Er begründete eine Reihe, die mit mehreren Fortsetzungen und den Minions-Ablegern zu den umsatzstärksten Animationsmarken überhaupt gehört. Die Minions selbst entwickelten sich vom Nebenwerk zum eigentlichen Produkt — ein Vorgang, den Kritik häufig als Beispiel dafür anführt, wie ein Nebenmotiv eine Reihe übernimmt. Illuminations Modell — niedrige Budgets, hohe Erträge, starke Lizenzverwertung — wurde für Universal zur verlässlichsten Sparte des Animationsgeschäfts.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Carell als Gru (voice)
- Jason Segel als Vector (voice)
- Russell Brand als Dr. Nefario (voice)
- Julie Andrews als Gru's Mother (voice)
- Will Arnett als Mr. Perkins (voice)
- Kristen Wiig als Miss Hattie (voice)
- Miranda Cosgrove als Margo (voice)
- Dana Gaier Ellis als Edith (voice)
- Elsie Fisher als Agnes (voice)
- Pierre Coffin als Tim / Bob / Mark / Phil / Stuart (voice)
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Verfügbarkeit
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