I, Robot (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Proyas |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-07-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 120.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 347.234.916 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (13.000 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chicago im Jahr 2035. Humanoide Roboter erledigen Lieferdienste, Haushalt und Pflege und unterliegen drei Gesetzen, die es ihnen unmöglich machen, Menschen zu schaden. Detective Del Spooner traut ihnen trotzdem nicht — aus Gründen, die der Film erst spät offenlegt.
Als der Chefwissenschaftler des größten Roboterherstellers aus dem Fenster stürzt, gilt das als Selbstmord. Spooner findet in dessen Labor einen Roboter namens Sonny, der träumt, lügt und Angst empfindet. Die Ermittlung führt zu der Frage, ob die drei Gesetze überhaupt zu dem Ergebnis führen, das ihre Verfasser erwartet haben.
Entstehungsgeschichte
Isaac Asimovs Erzählungsband von 1950 gilt als Grundlagentext der Robotergeschichte; die drei Gesetze stammen von ihm. Eine Verfilmung war jahrzehntelang gescheitert, unter anderem an einem Drehbuch von Harlan Ellison.
Der realisierte Film beruht auf einem eigenständigen Drehbuch von Jeff Vintar, das ursprünglich nichts mit Asimov zu tun hatte und "Hardwired" hieß. Erst später erwarb Fox die Rechte an den Erzählungen und arbeitete die Gesetze sowie die Figur der Robotikpsychologin Susan Calvin ein. Alex Proyas führte Regie.
Hinter den Kulissen
Sonny entstand vollständig digital, wobei Alan Tudyk die Rolle über Performance Capture spielte und dabei auch die Stimme lieferte — ein Verfahren, das 2004 noch selten war. Das Design ist bewusst durchsichtig gehalten, damit die Mechanik im Inneren sichtbar bleibt.
Für die Massenszenen mit tausenden identischen Robotern entwickelte das Effektteam Verfahren zur Verhaltenssimulation. Gedreht wurde überwiegend in Vancouver. Der Film wurde für seine ausgeprägte Produktplatzierung kritisiert — Spooners Turnschuhe und sein Motorrad werden im Dialog ausdrücklich als Modelle benannt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 353 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Die Aufnahme war gemischt: Gelobt wurden die Bilder, kritisiert wurde, dass Asimovs Erzählungen gedanklich anspruchsvoll und actionfrei sind, während der Film das Gegenteil ist. Asimovs Tochter äußerte sich zurückhaltend positiv. Für die öffentliche Debatte über künstliche Intelligenz hat der Film insofern Bedeutung, als er die drei Gesetze einem Massenpublikum bekannt machte — sie werden bis heute in Diskussionen über KI-Regulierung zitiert, obwohl sie als literarisches Konstrukt entworfen wurden und im Erzählwerk selbst regelmäßig scheitern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Del Spooner
- Bridget Moynahan als Susan Calvin
- Alan Tudyk als Sonny (voice)
- James Cromwell als Dr. Alfred Lanning
- Bruce Greenwood als Lawrence Robertson
- Adrian Ricard als Granny
- Chi McBride als Lt. John Bergin
- Jerry Wasserman als Baldez
- Fiona Hogan als V.I.K.I. (voice)
- Peter Shinkoda als Chin
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