I Predatori (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pietro Castellitto |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-10-22 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 230.051 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (209 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am frühen Morgen liegt das Meer von Ostia ruhig, als ein Mann an die Tür einer Frau klopft, um ihr eine Uhr zu verkaufen. Wenige Tage später erfährt ein junger Assistenzprofessor der Philosophie, dass er nicht zu jenem Expertenkreis gehören wird, der die Exhumierung von Nietzsches Leichnam begleiten soll. Zwei Enttäuschungen, zwei Familien, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet: die bürgerlich-intellektuellen Pavone und die proletarisch-faschistischen Vismara. Beide gehören zum selben römischen Gefüge, und ein scheinbar belangloser Vorfall bringt die beiden Lager gegeneinander auf. Die Torheit eines Fünfundzwanzigjährigen legt offen, dass jeder Geheimnisse hat und niemand ist, was er zu sein vorgibt – dass letztlich alle Raubtiere sind.
Entstehungsgeschichte
"I Predatori" entstand 2020 unter der Regie von Pietro Castellitto, der auch selbst vor der Kamera steht. An seiner Seite spielen Massimo Popolizio, Manuela Mandracchia und Giorgio Montanini. Der Film verbindet Drama und Komödie zu einer gemeinsamen Erzählform.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie passt zur Anlage der Geschichte: Zwei sozial und politisch entgegengesetzte Familien werden nebeneinandergestellt, ohne dass eine Seite moralisch überhöht wird. Die Verschränkung eines banalen Zwischenfalls mit großen Themen wie Philosophie und Ideologie erzeugt einen Kontrast, aus dem sich sowohl das Komische als auch das Bittere der Geschichte ergibt. Dass die Regie selbst eine Rolle übernimmt, verstärkt den Eindruck einer sehr persönlich gedachten Milieustudie, in der die eigene Position im Ensemble mitgedacht ist. Die Gegenüberstellung von Bürgertum und proletarischem Milieu innerhalb eines gemeinsamen Stadtraums – Rom – legt nahe, dass es weniger um Schuldzuweisung als um eine gemeinsame menschliche Grundverfassung geht, die der Titel bereits andeutet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel als abgeschlossenes Werk seiner Zeit erscheinen lässt. Innerhalb der Schnittmenge von Gesellschaftsdrama und Komödie positioniert er sich als Film, der über die Gegenüberstellung zweier Milieus eine grundsätzlichere Aussage über menschliches Verhalten sucht, ohne sich klar einem der beiden Genres unterzuordnen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Massimo Popolizio als Pierpaolo Pavone
- Manuela Mandracchia als Ludovica Pensa
- Giorgio Montanini als Claudio Vismara
- Pietro Castellitto als Federico Pavone
- Dario Cassini als Bruno
- Anita Caprioli als Gaia
- Marzia Ubaldi als Signora Ines
- Giulia Petrini als Teresa
- Liliana Fiorelli als Paola
- Claudio Camilli als Carlo Vismara
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Verfügbarkeit
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