I'm Still Here (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Casey Affleck |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-10 |
| Einspielergebnis | 626.396 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (417 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Oktober 2008 überrascht Joaquin Phoenix die Öffentlichkeit mit einer Ankündigung: Er will seine Laufbahn als Schauspieler beenden und stattdessen Rapper werden. Was folgt, sind öffentliche Auftritte, die immer merkwürdiger ausfallen. Phoenix zeigt sich ungepflegt und mit wildem Bart, interessiert sich kaum für sein Gegenüber und wirkt dauerhaft abwesend, womöglich auch berauscht.
Eine erste Bühnenshow als Rapper und ein Auftritt in der Talkshow von David Letterman machen ihn zum Gespött in Hollywood, während sich andere ernsthaft um seine Gesundheit sorgen. Mit der Kamera immer dabei ist sein Schwager und Schauspielkollege Casey Affleck. Der Film präsentiert sich als Ergebnis dieser Beobachtungen, als Blick darauf, wie es wirklich gewesen sein soll. Ob das tatsächlich so ist, lässt der Film bewusst in der Schwebe.
Entstehungsgeschichte
Casey Affleck zeichnet für die Regie verantwortlich, erschienen ist der Film 2010. Joaquin Phoenix steht im Mittelpunkt, daneben gehören Antony Langdon, Carey Perloff und Larry McHale zur Besetzung.
Bemerkenswert ist die Doppelrolle der Beteiligten. Der Regisseur ist zugleich der Schwager seines Hauptdarstellers, und der Hauptdarsteller tritt unter seinem eigenen Namen auf.
Hinter den Kulissen
Musik, Komödie und Drama kommen hier auf ungewöhnliche Weise zusammen. Die Musik liefert den Anlass, den Wechsel ins Rapgeschäft. Die Komödie steckt in der Absurdität vieler Situationen, das Drama in der Frage, ob hier ein Mensch tatsächlich abstürzt.
Die Anlage des Films spielt mit den Erwartungen an dokumentarisches Erzählen. Er gibt vor, hinter die Fassade zu schauen, und stellt diesen Anspruch zugleich infrage. Gerade diese Unsicherheit ist sein eigentliches Thema: Wie viel von dem, was die Öffentlichkeit über Prominente zu wissen glaubt, beruht auf Inszenierung.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 liegt die Bewertung im Mittelfeld. Die wenigen hundert Stimmen zeigen ein geteiltes Echo, was bei einem Film, der sein Publikum bewusst im Unklaren lässt, kaum überrascht.
Seit dem Erscheinen sind 16 Jahre vergangen. Im Grenzbereich zwischen Musikfilm, Komödie und Drama nimmt der Titel eine Sonderstellung ein, weil er weniger eine Geschichte erzählt als die Frage nach der Echtheit öffentlicher Bilder aufwirft.
Bilder






Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als Joaquin Phoenix
- Antony Langdon als Anton
- Carey Perloff als Play Director
- Larry McHale als Larry McHale
- Casey Affleck als Casey Affleck
- Jack Nicholson als Jack Nicholson
- Billy Crystal als Billy Crystal
- Danny Glover als Danny Glover
- Bruce Willis als Self - Guest
- Robin Wright als Robin Wright
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Verfügbarkeit
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