Hot Shots! Der zweite Versuch (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Abrahams |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 133.752.825 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (2.144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Topper Harley hat den Militärdienst hinter sich gelassen und lebt als buddhistischer Einsiedler in einem Kloster in Thailand. Ein Colonel sucht ihn dort auf: Es gilt, amerikanische Kriegsgefangene aus dem Irak zu befreien — genauer gesagt jene Männer, die bei den vorherigen zwei Befreiungsversuchen gefangen genommen wurden.
Topper sagt zu, trifft im Einsatz auf seine frühere Freundin Ramada und stellt fest, dass die Sabotage aus den eigenen Reihen kommt. Am Ende steht ein Zweikampf mit Saddam Hussein. Der Film verfolgt keine Handlung im eigentlichen Sinn, sondern reiht Gags aneinander, vor allem auf Kosten der "Rambo"-Filme.
Entstehungsgeschichte
Der Film ist die Fortsetzung von "Hot Shots! — Die Mutter aller Filme" von 1991, der die Fliegerfilme jener Zeit parodiert hatte, allen voran "Top Gun".
Regie führte erneut Jim Abrahams, der gemeinsam mit den Zucker-Brüdern "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" und "Die nackte Kanone" verantwortet hatte. Charlie Sheen spielt wieder Topper Harley. Das Budget lag bei 25 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Ziel der Parodie sind vor allem "Rambo II" und "Rambo III", daneben "Apocalypse Now", "Basic Instinct" und "Lady and the Tramp". Ein durchgehender Einfall ist die Zählung der Getöteten: Der Film blendet an einer Stelle einen Zähler ein und vergleicht sich damit selbst mit anderen Actionfilmen.
Zur Vermarktung entstand für HBO die Scheindokumentation "Hearts of Hot Shots! Part Deux — A Filmmaker's Apology", eine Parodie auf den Dokumentarfilm über die Dreharbeiten zu "Apocalypse Now".
Einordnung & Wirkung
Der Film startete am 21. Mai 1993 und spielte weltweit rund 133,8 Millionen Dollar ein — ein deutlicher kommerzieller Erfolg.
Die Kritik blieb geteilt (59 Prozent bei Rotten Tomatoes) mit dem Befund, von den vielen Gags träfen diesmal mehr daneben als beim ersten Teil. Roger Ebert lobte dagegen die schiere Dichte der Einfälle, und Gene Siskel hob hervor, wie weit Abrahams seine Sichtwitze treibe.
Er gehört zu den letzten Filmen jener Parodieform, die in den achtziger Jahren begann und in den zweitausender Jahren in deutlich schwächeren Nachahmungen auslief.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlie Sheen als Topper Harley
- Lloyd Bridges als President Thomas 'Tug' Benson
- Valeria Golino als Ramada Rodham Hayman
- Richard Crenna als Col. Denton Walters
- Rowan Atkinson als Dexter Hayman
- Miguel Ferrer als Commander Arvid Harbinger
- Brenda Bakke als Michelle Rodham Huddleston
- Jerry Haleva als Saddam Hussein
- David Wohl als Gerou
- Mitchell Ryan als Gray Edwards
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