Honig im Kopf (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Til Schweiger |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (377 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die junge Tilda liebt ihren Großvater Amandus über alles. Doch Amandus erkrankt an Alzheimer. Er wird immer vergesslicher und scheint sich selbst im eigenen Zuhause nicht mehr zurechtzufinden. Für das betagte Familienoberhaupt stehen deshalb alle Zeichen auf Seniorenheim. Niko, Tildas Vater und Amandus’ Sohn, hält die Betreuung in einer Einrichtung für die beste Lösung.
Die elfjährige Tilda sieht das ganz anders. Sie will bei der Frage, wie es mit ihrem Großvater weitergeht, ein gewichtiges Wort mitreden und akzeptiert die Entscheidung der Erwachsenen keineswegs. Kurzerhand nimmt sie die Sache selbst in die Hand und entführt den verdutzten Amandus, der so gern noch einmal Venedig sehen würde. Damit beginnt eine turbulente Reise, die für beide prägend wird.
Entstehungsgeschichte
Til Schweiger inszenierte den Film aus dem Jahr 2014 und gehört zugleich selbst zur Besetzung. Außerdem spielen Dieter Hallervorden, Emma Schweiger und Jeanette Hain mit. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren ist die Geschichte auch für jüngere Kinder zugänglich. Der englische Titel lautet „Head Full of Honey“.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama bilden die Grundlage, und bei diesem Thema ist die Mischung eine Gratwanderung. Alzheimer ist eine Krankheit, die Betroffene und Angehörige schwer belastet. Der komödiantische Anteil zeigt, dass die Geschichte dennoch Raum für Heiterkeit lässt, ohne den Ernst der Lage zu leugnen.
Die Anlage als Reise gibt der Handlung eine klare Richtung. Ein Kind und ein alter Mann brechen gemeinsam auf, gegen den Willen der mittleren Generation. Dadurch stehen zwei Sichtweisen gegeneinander: die vernünftige Abwägung des Vaters und das Beharren der Enkelin auf Nähe und Mitsprache. Venedig als Ziel verleiht dem Aufbruch den Charakter eines großen Wunsches, der erfüllt werden soll, solange es noch möglich ist. Der Titel selbst fasst das Vergessen in ein weiches, fast zärtliches Bild.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsnote liegt bei 7,3 von 10, ein deutlich positives Urteil, das auf einigen hundert Stimmen beruht.
Seit dem Erscheinen sind 12 Jahre vergangen. Im Bereich der Tragikomödie gehört der Film zu jenen Werken, die eine schwere Erkrankung in eine Familiengeschichte einbetten und dabei den Blick eines Kindes wählen. Die gute Bewertung legt nahe, dass diese Verbindung von Ernst und Leichtigkeit beim Publikum auf Zustimmung stößt, gerade weil sie das Thema nicht beschönigt, sondern in eine zugängliche Form bringt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dieter Hallervorden als Amandus Rosenbach
- Emma Schweiger als Tilda Rosenbach
- Til Schweiger als Niko Rosenbach
- Jeanette Hain als Sarah Rosenbach
- Katharina Thalbach als Vivian Saalfeld
- Jan Josef Liefers als Serge
- Tilo Prückner als Dr. Ehlers
- Claudia Michelsen als Matron
- Anneke Kim Sarnau als Nursing Home Manager
- Dar Salim als Waiter
Weitere Filme von Til Schweiger
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.