Hippokrates und ich (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Lilti |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-03 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (507 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Benjamin ist 23 und hat nach dem Studium seine erste Stelle als Assistenzarzt in einem öffentlichen Pariser Krankenhaus angetreten. Er fühlt sich als „Gott in Weiß“ und beginnt den Dienst mit einer gewissen Überheblichkeit. Doch der zermürbende Alltag in der Inneren Medizin holt ihn schnell ein. Zudem muss er erkennen, dass ein zweiter Assistenzarzt mit Migrationshintergrund ihm fachlich und im Umgang mit Patienten überlegen ist. Bevorzugt wird trotzdem Benjamin, denn er ist der Sohn des Abteilungschefs. Bald kommen ihm Zweifel an einem System, in dem es vor allem darum geht, persönliche Vorteile zu sichern und Fehler zu vertuschen.
Entstehungsgeschichte
Thomas Lilti führte Regie; der Film stammt aus dem Jahr 2014. Lilti war vor seiner Arbeit beim Film selbst Assistenzarzt und ließ eigene Erfahrungen in die Geschichte einfließen. Vincent Lacoste, Reda Kateb, Jacques Gamblin und Marianne Denicourt bilden die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind die beiden Genres, und diese Verbindung passt zu einem Stoff, der den Krankenhausalltag von zwei Seiten zeigt: als Reihe von Missgeschicken und Peinlichkeiten eines überforderten Anfängers und als Kritik an einer Institution, in der Herkunft mehr zählt als Können. Die Konstellation zweier Assistenzärzte, von denen der Bessere benachteiligt wird, gibt der Geschichte ihren moralischen Kern. Dass die Hauptfigur zugleich Nutznießer und Zweifler des Systems ist, verhindert eine einfache Zuordnung von Gut und Böse. Der Titel „Hippokrates und ich“ rückt den Anspruch des Arztberufs und die Person des Anfängers nebeneinander, und genau in diesem Abstand spielt der Film.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im mittleren Bereich, auf Basis einiger hundert Stimmen. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Krankenhausdrama mit komödiantischen Zügen, das seinen Stoff aus der Innensicht bezieht, gestützt auf die Erfahrung des Regisseurs. Im Genre steht er für die Variante, die nicht die Patienten, sondern die Ärzte in den Mittelpunkt stellt und den Beruf als System mit eigenen Regeln beschreibt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Vincent Lacoste als Benjamin
- Reda Kateb als Abdel Rezzak
- Jacques Gamblin als Le professeur Barois
- Marianne Denicourt als Dr. Denormandy
- Félix Moati als Stéphane
- Carole Franck als Myriam
- Philippe Rebbot als Guy
- Julie Brochen als Mme Lemoine
- Jeanne Cellard als Madame Richard
- Thierry Levaret als Monsieur Lemoine, dit Tsunami
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Verfügbarkeit
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