Hereditary - Das Vermächtnis (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ari Aster |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-06-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 87.796.204 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (8.897 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Annie Graham baut Miniaturen — Häuser, Zimmer, Szenen aus ihrem eigenen Leben — und stellt sie in Galerien aus. Ihre Mutter ist gerade gestorben, eine Frau, über die sie in der Trauerrede sagt, sie sei sehr verschlossen gewesen und habe eigene Rituale gehabt.
Die dreizehnjährige Charlie war der Großmutter am nächsten. Was danach folgt, beginnt als Auseinandersetzung einer Familie mit Verlust und Schuld und öffnet sich schrittweise auf etwas anderes: Die Großmutter hat vererbt, was sie hinterlassen wollte, und die Familie war dafür von Anfang an vorgesehen.
Entstehungsgeschichte
Ari Aster drehte mit dem Film seinen ersten Spielfilm. A24 war durch seine Kurzfilme auf ihn aufmerksam geworden, insbesondere durch "The Strange Thing About the Johnsons".
Er hat den Stoff als Familientragödie angelegt, die sich erst allmählich in einen Albtraum verwandelt — die Trauer sollte nicht Vorwand für den Horror sein, sondern dessen Gegenstand. Die Anlage speist sich aus eigenen Erfahrungen mit Verlust in der Familie.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde im Februar 2017 in Utah. Aster ließ die Innenräume des Hauses in Studios nachbauen, um sie wie Annies Miniaturen behandeln zu können: Die Kamera fährt an Wänden vorbei, die Perspektive bleibt oft die eines Betrachters, der von außen in ein Puppenhaus schaut.
Der Übergang zwischen Modell und Wirklichkeit wird gleich zu Beginn hergestellt — eine Fahrt auf eine Miniatur zu, die im nächsten Moment das reale Zimmer ist. Toni Collettes Darstellung, insbesondere in der Szene am Abendbrottisch, wurde durchgehend hervorgehoben.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 83 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von zehn Millionen, und erhielt rund neunzig Prozent zustimmende Besprechungen.
Auffällig ist die Kluft zur Publikumsreaktion: In der CinemaScore-Umfrage vergaben die Zuschauer nur ein D+. Der Widerspruch erklärt sich aus der Vermarktung, die einen konventionellen Schreckfilm erwarten ließ, während der Film über weite Strecken langsam und ohne Erleichterung erzählt. Er begründete Asters Ruf und gilt seither als eines der Beispiele für den Horror, den A24 in diesen Jahren geprägt hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Toni Collette als Annie Graham
- Alex Wolff als Peter Graham
- Gabriel Byrne als Steve Graham
- Milly Shapiro als Charlie Graham
- Ann Dowd als Joan
- Mallory Bechtel als Bridget
- Brock McKinney als Aaron
- Jake Brown als Brendan
- Morgan Lund als Mr. Davis
- Christy Summerhays als Charlie's Teacher
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Verfügbarkeit
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