Hercules und der flammende Ring (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Doug Lefler |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy, TV-Film, Action |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-11-05 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (117 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Mythos, der sich lose entfaltet: Hercules hat gerade ein Fräulein aus der Höhle eines Hexers befreit und bringt von dort einen Zaubertrank mit zu seinem Freund Cheiron, dem unsterblichen Zentauren. Dessen Wunde, die Hercules ihm einst versehentlich in einem Kampf zufügte, will er damit endlich lindern – vergeblich. Kaum ist das versucht, geschieht etwas Größeres: Überall auf der Welt erlöschen die Feuer, eisige Kälte breitet sich aus. Deïaneira sucht bei Cheiron Rat, und gemeinsam mit Hercules macht sie sich auf, Prometheus, den Gott des Feuers, aufzusuchen, um den Grund für dieses Verschwinden der Wärme zu erfahren. Wie diese Suche endet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm entstand 1994 unter der Regie von Doug Lefler. In den Hauptrollen sind Kevin Sorbo als Hercules, Anthony Quinn, Tawny Kitaen und Mark Ferguson zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Fantasy und Action, verbunden mit dem Format eines TV-Films, verweist auf eine Erzählweise, die auf schnelle, episodenhafte Konflikte setzt statt auf verschachtelte Dramaturgie. Die Geschichte greift auf Figuren der griechischen Mythologie zurück – Hercules, Cheiron, Prometheus, Deïaneira – und verknüpft sie zu einer neuen Handlung, die eher lose an bekannte Sagenmotive anschließt als sie nachzuerzählen. Die Anlage mit Zaubertrank, Hexer und einem globalen Verschwinden des Feuers zeigt eine fantastische Grundierung, die den mythologischen Stoff als Fabel für ein breiteres Publikum aufbereitet. Dass Freundschaft, Schuld und Wiedergutmachung – Hercules’ Verhältnis zu Cheiron – den Ausgangspunkt bilden, deutet auf eine Geschichte, die persönliche Bindungen mit einem kosmischen Problem verknüpft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als moderat aufgenommenes Genrewerk einordnen, ohne dass daraus eine breite Resonanz abzuleiten wäre. Seit der Entstehung 1994 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Produkt seiner Fernsehära der neunziger Jahre erkennbar macht. Innerhalb der zahlreichen Hercules-Adaptionen jener Zeit steht er als ein Beispiel für die damalige Vorliebe, antike Mythen in leicht konsumierbare Abenteuerformate zu übersetzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Sorbo als Hercules
- Anthony Quinn als Zeus
- Tawny Kitaen als Deianeira
- Mark Ferguson als Prometheus
- Kim Michalis als Daughter #2
- Patrick Morrison als Cold Child #2
- Joseph Greer als Peleus
- Zo Hartley als Peasant #1
- Mark Newnham als Antaeus
- Kerry Gallagher als Amalthea
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Verfügbarkeit
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