Heimliche Spiele (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Claude Brisseau |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 105.090 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (118 Stimmen) |
Worum es geht
Sandrine arbeitet in einer Bar, als sie die Stripperin Nathalie kennenlernt. Deren offener Umgang mit ihrer Sexualität fasziniert sie, und schnell entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden. Sandrine erkennt, welche Macht ihr eigener Körper entfalten kann, und gemeinsam mit Nathalie beginnt sie, diese Macht gezielt einzusetzen. Beide wechseln in ein großes Bankhaus, wo sie mit erotischen Mitteln und berechnender Härte rasch aufsteigen und ihre Vorgesetzten unter Kontrolle bringen. Die Lage ändert sich, als Christophe auftaucht, Sohn des Direktors und designierter Nachfolger an der Spitze des Hauses. Er lässt sich nicht auf die gleiche Weise lenken wie die anderen Männer und folgt ausschließlich eigenen Regeln, wodurch das Spiel der beiden Frauen an Kontrolle verliert.
Entstehungsgeschichte
„Heimliche Spiele“ entstand 2002 unter der Regie von Jean-Claude Brisseau. Der Film ist als Drama angelegt und trägt eine Altersfreigabe ab 16 Jahren. In den zentralen Rollen sind Coralie Revel, Sabrina Seyvecou, Roger Miremont und Fabrice Deville zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft ein Beziehungsdrama mit einer Milieustudie im Umfeld von Bar, Striptease und Bankenwelt. Der Aufstieg der beiden Frauen wird nicht als moralisches Lehrstück erzählt, sondern als kalkulierte Strategie, die zunächst funktioniert, bevor sie an einem Gegenspieler scheitert, der sich den etablierten Mechanismen entzieht. Diese Konstruktion – Macht durch Verführung, die an ihre Grenzen stößt, sobald jemand die Spielregeln nicht mitspielt – macht den Kern der Geschichte aus. Die Beschränkung auf eine kleine, klar umrissene Figurenkonstellation richtet den Fokus konsequent auf die Dynamik zwischen den drei Hauptfiguren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne eine breite Zustimmung gefunden zu haben. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich der Titel offenbar kein größeres Publikum erschließen konnte. Innerhalb des Dramagenres steht er als Werk da, das explizit auf Sexualität als Machtinstrument setzt, statt sie als Nebenmotiv zu behandeln, was ihn von konventionelleren Vertretern des Genres unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Coralie Revel als Nathalie
- Sabrina Seyvecou als Sandrine
- Roger Miremont als Delacroix
- Fabrice Deville als Christophe
- Blandine Bury als Charlotte
- Olivier Soler als Cadene
- Viviane Théophildès als Mrs. Mercier
- Dorothée Picard als Delacroix's Mother
- Pierre Gabaston als Bar Boss
- María Luisa García als Sandrine's Mother
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Verfügbarkeit
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