Heimliche Küsse (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Didier Bivel |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, TV-Film |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-04 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (336 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nathan ist 16, neu an der Schule und lebt allein mit seinem Vater Stéphane, einem Polizisten. Kaum angekommen, gerät er in den Mittelpunkt eines Skandals: Auf einer Party wird er beobachtet und fotografiert, wie er einen anderen Jungen küsst.
Als das Bild bei Facebook auftaucht, beginnt für Nathan ein gnadenloses Spießrutenlaufen. Die Mitschüler rätseln, wer der andere Junge war, und die Anfeindungen werden zunehmend handgreiflich. Stéphane ist ratlos und zunächst schockiert darüber, dass ausgerechnet sein Sohn schwul sein soll. Als sich herausstellt, dass der andere Junge der Nachwuchsboxer Louis ist, gerät die Welt aller Beteiligten aus den Fugen. Louis' Eltern setzen alles daran, ihren Sohn auf den vermeintlich „rechten“ Weg zurückzubringen. Nun sind Stéphane und Nathan gefordert, und offen bleibt, ob diese erste große Liebe eine Chance bekommt.
Entstehungsgeschichte
Didier Bivel inszenierte diesen Fernsehfilm, der 2016 entstand und international unter dem Titel „Hidden Kisses“ läuft. Die Besetzung bilden Patrick Timsit, Bérenger Anceaux, Jules Houplain und Bruno Putzulu.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Fernsehfilm kommen hier zusammen. Der Liebesfilmanteil gilt der zarten Beziehung zweier Jugendlicher, der Dramaanteil den Reaktionen ihrer Umgebung. Beide Ebenen sind untrennbar verbunden, denn die Liebe wird gerade durch die Feindseligkeit der anderen auf die Probe gestellt.
Die Geschichte verhandelt Homophobie auf mehreren Ebenen. In der Schule zeigt sie sich als offene Ausgrenzung und Gewalt, in den Familien als Überforderung oder als Versuch, den eigenen Sohn umzuerziehen. Dass ein veröffentlichtes Foto den Stein ins Rollen bringt, verweist auf die Rolle sozialer Netzwerke bei Bloßstellung und Mobbing.
Besonders aufschlussreich ist die Figur des Vaters. Als Polizist steht er für Ordnung, als alleinerziehender Vater muss er seinen ersten Schock überwinden und einen Umgang mit der Situation finden. Seine Entwicklung bildet eine zweite Achse neben der Liebesgeschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung deutlich positiv aus. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 10 Jahre vergangen. Im Genre des Jugenddramas steht der Film für eine Erzählweise, die ein gesellschaftliches Thema über persönliche Schicksale greifbar macht und dabei sowohl die Betroffenen als auch ihr Umfeld in den Blick nimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patrick Timsit als Stéphane
- Bérenger Anceaux als Nathan
- Jules Houplain als Louis
- Bruno Putzulu als Bruno
- Barbara Schulz als Corinne
- Catherine Jacob als Catherine
- Lisa Kramarz als Laura
- Nicolas Carpentier als Tristan
- Clara Choï als Aude
- Ingrid Donnadieu als La prof d'allemand
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Verfügbarkeit
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