Haus aus Sand und Nebel (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vadim Perelman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-12-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 16.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.942.795 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (876 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Menschen geraten über den Besitz eines Hauses im Norden Kaliforniens in Konflikt. Für Kathy Nicolo ist es nicht nur das Haus ihrer Kindheit, sondern die letzte Hoffnung, in ein Leben zurückzufinden, das sie durch ihre Drogenabhängigkeit beinahe verloren hätte. Als ein Räumungsbescheid wegen nicht gezahlter Steuern kommt, steht sie auf der Straße und kann nicht verhindern, dass das Haus zu einem lächerlichen Preis verkauft wird. Für den neuen Eigentümer Massoud Amir Behrani ist genau dieses Haus die Erfüllung eines Traums, dem er nachjagt, seit er mit seiner Familie den Iran verlassen hat. Der frühere Oberst der iranischen Luftstreitkräfte hat sich mit einfachen Tätigkeiten durchgeschlagen, um den Schein zu wahren, und nun seinen letzten Cent in den Kauf gesteckt. Zwei berechtigte Ansprüche auf dieselbe Adresse.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Vadim Perelman, das Erscheinungsjahr ist 2003. Getragen wird der Film von Jennifer Connelly und Ben Kingsley, dazu kommen Ron Eldard und Frances Fisher. Freigegeben ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Es gibt nur eine Genrezuordnung, und das ist bezeichnend: Drama, ohne Beimischung. Kein Krimi, kein Thriller, keine Komödie mildert den Streit ab. Die Anlage ist die eines Zweikampfs, bei dem die Erzählung beiden Seiten Gründe gibt — hier eine Frau, für die das Haus der einzige Halt ist, dort ein Mann, der sein ganzes Vermögen und seine Würde daran gebunden hat. Weil beide im Recht zu sein glauben, kann der Konflikt nicht durch Aufklärung eines Missverständnisses aufgelöst werden. Auffällig ist zudem, dass die Entwurzelung doppelt vorkommt: einmal als Verlust des Elternhauses, einmal als Verlust eines Landes. Das Haus wird so zum Gegenstand, an dem sich zwei sehr verschiedene Vorstellungen von Zuhause reiben.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Bewertung von 7,1 von 10 — ein klarer Zuspruch, der auf einer eher kleinen Grundlage ruht. Dreiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film in der Reihe jener Dramen, die gesellschaftliche Fragen nicht als These verhandeln, sondern an einem einzigen, sehr konkreten Streitfall.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Connelly als Kathy
- Ben Kingsley als Behrani
- Ron Eldard als Lester
- Frances Fisher als Connie Walsh
- Kim Dickens als Carol Burdon
- Shohreh Aghdashloo als Nadi
- Jonathan Ahdout als Esmail
- Navi Rawat als Soraya
- Kia Jam als Ali
- Carlos Gómez als Lt. Alvarez
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Verfügbarkeit
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