Harry Potter und der Feuerkelch (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Newell |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 157 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 895.921.036 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (22.646 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hogwarts richtet das Trimagische Turnier aus, einen Wettkampf zwischen drei Zaubererschulen, an dem eigentlich nur Volljährige teilnehmen dürfen. Der Feuerkelch wirft dennoch Harrys Namen aus — als vierten Champion, gegen alle Regeln, ohne dass jemand erklären kann, wie.
Die drei Aufgaben strukturieren den Film: ein Drache, ein Tauchgang im Schwarzen See, ein Labyrinth. Dazwischen liegt ein Schulball, bei dem sich Harry und Ron als vierzehnjährige Jungen deutlich hilfloser anstellen als gegenüber dem Drachen. Der Schluss bricht mit allem, was die Reihe bis dahin zugelassen hat: Ein Schüler stirbt, und Voldemort kehrt in körperlicher Gestalt zurück.
Entstehungsgeschichte
Der Roman ist mit über 700 Seiten deutlich umfangreicher als seine Vorgänger. Warner erwog eine Aufteilung auf zwei Filme, entschied sich aber dagegen — Steve Kloves strich stattdessen ganze Handlungsstränge, darunter die vollständige Nebenhandlung um Hauselfen und Hermines Engagement für deren Rechte.
Die Regie übernahm Mike Newell, der zuvor unter anderem "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" gedreht hatte und als erster Brite die Reihe verantwortete. Er legte den Film ausdrücklich als Internatsgeschichte über Pubertät an — die Turnieraufgaben sind Rahmen, die eigentliche Veränderung findet zwischen den Figuren statt.
Hinter den Kulissen
Für die Drachensequenz kombinierte die Produktion eine mechanische Kopfkonstruktion für die Nahaufnahmen mit einer vollständig digitalen Figur für den Flug über die Dächer. Die Unterwasseraufnahmen entstanden in einem eigens gebauten Tank in den Leavesden Studios; Daniel Radcliffe verbrachte über vierzig Drehtage im Wasser.
Ralph Fiennes übernahm die Rolle des Voldemort. Seine Nase wurde digital entfernt, was ihm im Gesicht eine flache Fläche mit Schlitzen belässt — eine Entscheidung gegen eine Maskenlösung, die im Vergleich weniger organisch gewirkt hätte. Brendan Gleeson kam als Alastor Moody dazu, dessen magisches Auge über eine funkgesteuerte Mechanik im Kostüm bewegt wurde.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 900 Millionen Dollar ein und war der erste der Reihe, der in Großbritannien und den USA eine höhere Altersfreigabe erhielt — ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Reihe ihre ursprüngliche Zielgruppe hinter sich ließ.
Erzählerisch ist er das Scharnier der Reihe: Bis hierher waren die Bedrohungen begrenzt und die Schule ein sicherer Ort. Ab dem Friedhofsfinale ist beides aufgehoben, und die verbleibenden vier Filme handeln von einem Krieg. Die Kritik lobte das Tempo und bemängelte zugleich, wie viel Vorlage auf der Strecke bleibt — ein Konflikt, den die Reihe ab hier nicht mehr auflöste.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Radcliffe als Harry Potter
- Rupert Grint als Ron Weasley
- Emma Watson als Hermione Granger
- Brendan Gleeson als Alastor 'Mad-Eye' Moody
- Michael Gambon als Albus Dumbledore
- Robert Pattinson als Cedric Diggory
- Ralph Fiennes als Lord Voldemort
- Robbie Coltrane als Rubeus Hagrid
- Alan Rickman als Severus Snape
- David Tennant als Barty Crouch Junior
Weitere Filme von Mike Newell
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.