Harold, der Pechvogel (1927)
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| Regie | Ted Wilde |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1927-01-17 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (107 Stimmen) |
Worum es geht
Harold ist der Jüngste in einer Familie, die im ländlichen Amerika für Recht und Ordnung sorgt: Sein Vater ist Sheriff, seine Brüder kräftige, tatkräftige Männer, an denen Harold nicht heranreicht. Während die anderen mit Stärke auftrumpfen, bleibt ihm die Rolle des Haushälters, eine Art Aschenputtel unter Brüdern. Als eine Schaustellertruppe in den Ort kommt und Harold ohne Erlaubnis ihren Auftritt genehmigt, gerät er in Schwierigkeiten mit seinem Vater und stolpert von einer Verwicklung in die nächste. Trost findet er einzig in der Tochter der Schausteller, deren Anblick ihn augenblicklich verzaubert. Wie sich seine Ungeschicklichkeit und seine Zuneigung weiterentwickeln, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Harold, der Pechvogel“ entstand 1927 unter der Regie von Ted Wilde. In den Hauptrollen sind Harold Lloyd, Jobyna Ralston, Walter James und Leo Willis zu sehen. Der Film ist als Komödie mit dramatischen Anteilen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Der körperlich unterlegene jüngste Sohn einer Sheriff-Familie liefert das komische Grundmuster des Tollpatschs, der sich gegen übermächtige Vorbilder behaupten muss, während die familiäre Rangordnung und die aufkeimende Zuneigung zur Schaustellertochter der Handlung eine ernstere, emotionale Ebene geben. Die Gegenüberstellung von robuster Ordnungsmacht und einem schwächeren, aber gutmütigen Außenseiter bildet den Kern der Erzählung, aus der sich sowohl die komischen Verwicklungen als auch die zwischenmenschliche Spannung ergeben. Dass ausgerechnet eine unerlaubte Entscheidung – die Genehmigung des Schaustellerauftritts – die Handlung in Gang setzt, verweist auf ein klassisches Muster: eine kleine Regelverletzung, die eine Kette größerer Konsequenzen nach sich zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht übermäßig breiten Bewertungsspektrum. Seit der Entstehung 1927 sind fast einhundert Jahre vergangen, was ihn in eine sehr frühe Phase der Filmgeschichte stellt, in der die Verbindung von Slapstick-Komödie und familiärem Drama noch Formen fand, die spätere Genrekonventionen mitgeprägt haben dürften. Für heutige Betrachter markiert er damit ein Zeitdokument aus den Anfangsjahren der Filmkomödie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harold Lloyd als Harold Hickory
- Jobyna Ralston als Mary Powers
- Walter James als Jim Hickory
- Leo Willis als Leo Hickory
- Olin Francis als Olin Hickory
- Constantine Romanoff als Sandoni
- Eddie Boland als 'Flash' Farrell
- Frank Lanning als Sam Hooper
- Ralph Yearsley als Hank Hooper
- Mabel Shoulters als Hank's Mother (uncredited)
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Verfügbarkeit
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