Hansel & Gretel (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yim Pil-sung |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Horror |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-12-27 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.206.625 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Autounfall findet sich der junge Eun-soo in einem verwunschenen Haus mitten im Wald wieder, das aussieht, als sei es einem Märchen entstiegen. Überall liegen Spielzeug und Süßigkeiten, doch weder Telefon noch Handy funktionieren. Dort leben drei Geschwister vermeintlich glücklich mit ihren Eltern. Eun-soo merkt schnell, dass es aus dem Wald keinen Weg zurück gibt. Als die Eltern ihn plötzlich mit den Kindern allein lassen, wächst in ihm ein böser Verdacht: In diesem Haus muss etwas Furchtbares geschehen sein, und die engelsgleichen Gesichter der Kinder beginnen, ihre andere Seite zu zeigen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2007 und wurde von Yim Pil-sung inszeniert. Zur Besetzung gehören 천정명, 은원재, Shim Eun-kyung und 진지희. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm, der Fantasy-, Drama- und Horrorelemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy, Drama und Horror deutet an, dass der Film das Bild vom idyllischen Märchenhaus im Wald bewusst gegen den Strich bürstet: Was zunächst wie eine warme, kindliche Fantasiewelt voller Spielzeug und Süßigkeiten wirkt, kippt in eine bedrohliche Erzählung um verlorene Kinder und ein Geheimnis, das sich hinter freundlichen Gesichtern verbirgt. Die Anlage der Geschichte, ein Erwachsener gerät in eine geschlossene, von Kindern bevölkerte Welt, aus der es kein Entkommen gibt, erzeugt von Beginn an ein Gefühl der Isolation und des Ausgeliefertseins. Dass der Horror sich nicht aus äußeren Monstern speist, sondern aus dem allmählichen Enthüllen einer dunklen Wahrheit im scheinbar Vertrauten, verweist auf eine psychologisch angelegte Erzählform, die auf Verunsicherung statt auf plakativen Schrecken setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile viele Jahre vergangen, was den Titel in die Reihe früherer asiatischer Horrorproduktionen einordnet, die Märchenmotive mit unheimlichen Untertönen verknüpfen. Innerhalb dieses Feldes bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich kindliche Bildwelten für beunruhigende Zwecke nutzen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chun Jung-myung als Eun-soo
- Eun Won-jae als Man-bok
- Shim Eun-kyung als Young-hee
- Jin Ji-hee als Jung-soon
- Park Hee-soon als Deacon-byun
- Jang Young-nam als Su-jeong
- Kim Kyung-ik als Yeong-sik
- Go Joon-hee als Hye-young
- Park Lydia als Kyung-sook
- Yang Mi-yeong als Guest
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Verfügbarkeit
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