Yim Pil-sung
Werdegang
Yim Pil-sung wurde am 13. Mai 1972 in Südkorea geboren und ist als Filmregisseur und Drehbuchautor tätig. Er begann 1997 mit Kurzfilmen, zunächst mit „Souvenir“. Es folgten „Brushing“ (1998), ein Film über einen übergewichtigen Teenager, der mit seinem senilen Großvater allein zu Hause ist, der zum Internationalen Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand eingeladen wurde, sowie „Baby“ (1999), der bei den Filmfestspielen von Venedig und dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary gezeigt wurde. 2003 war sein Beitrag „Mobile“, mit Park Hae-il, Yoon Jin-seo und Yoon Je-moon in den Hauptrollen, Teil des Episodenfilms „Show Me“. Als Langfilmregisseur und -autor schrieb und inszenierte er später „Antarctic Journal“ (2005), „Hänsel und Gretel“ (2007) und „Scarlet Innocence“ (2014).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Yim Pil-sung als Regisseur verzeichnet, beide Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2007 und 2012, decken also eine Spanne von fünf Jahren ab. Der erste Titel, „Hansel & Gretel“, erschien 35 Jahre nach seiner Geburt, der zweite, „Doomsday Book – Tag des Jüngsten Gerichts“, 40 Jahre danach. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung: Fantasy, Drama, Horror, Science Fiction, Kriegsfilm und Komödie kommen in den beiden Titeln zusammen vor, was auf eine Vorliebe für Genremischungen statt reiner Genrefilme hindeutet.
Einordnung
Die beiden Titel von Yim Pil-sung in unserem Katalog erhalten Bewertungen von 6,7 und 6,2, was einem Schnitt von 6,5 entspricht. Beide liegen damit in einem ähnlichen, mittleren bis leicht positiven Bereich. Der zeitliche Abstand zwischen den beiden Werken beträgt fünf Jahre, sie decken zusammen einen kleinen, aber konsistent bewerteten Ausschnitt seines Schaffens ab.