Hana & Alice (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 岩井俊二 |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-03-13 |
| TMDB-Bewertung | 7 (139 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alice und Hana sind beste Freundinnen und teilen so ziemlich jede freie Minute miteinander, auch die gemeinsame Marotte, einem Mann aufzulauern, der stets im selben Zug sitzt. Über diesen fremdländisch wirkenden Fahrgast geraten sie an dessen jüngeren, wortkargen Begleiter Masashi, einen jungen Mann, der selbst beim Gehen liest und irgendwann prompt gegen ein Hindernis läuft. Als Hana ihn aus der Ohnmacht weckt, nutzt sie den Moment: Sie redet ihm ein, er habe sein Gedächtnis verloren und sie sei seine Freundin. Masashi glaubt ihr – interessiert sich aber bald mehr für seine angebliche Ex-Freundin, die von alldem nichts ahnende Alice. Damit gerät das enge Gefüge der beiden Freundinnen ins Wanken, ohne dass hier verraten werden soll, wie die Geschichte ausgeht.
Entstehungsgeschichte
„Hana & Alice“ entstand 2004 unter der Regie von Shunji Iwai. In den Hauptrollen sind Anne Suzuki als Hana und Yu Aoi als Alice zu sehen, an ihrer Seite Tomohiro Kaku als Masashi sowie Shoko Aida. Der Film ist als Mischung aus Drama, Komödie und Liebesgeschichte angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet auf eine Erzählung, die sich zwischen leichtem Ton und ernsthafteren zwischenmenschlichen Verwicklungen bewegt. Die Geschichte ist konsequent aus der Perspektive der beiden jungen Frauen aufgebaut, während die männliche Figur Masashi vor allem als Projektionsfläche für eine Notlüge dient, die sich verselbstständigt. Dass eine spontane Behauptung – der vorgetäuschte Gedächtnisverlust – zum Motor der Handlung wird, verweist auf ein Erzählprinzip, das aus einem kleinen Missverständnis eine größere emotionale Verwicklung wachsen lässt und die Freundschaft der beiden Frauen auf die Probe stellt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragend breit bewerteten Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mittlerweile mehr als zwanzig Jahre vergangen, was den Film klar als Werk der frühen 2000er-Jahre verortet. Innerhalb der Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm reiht er sich in eine Erzählweise ein, die auf leisen zwischenmenschlichen Beobachtungen statt auf große dramatische Zuspitzungen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anne Suzuki als Hana Arai
- Yu Aoi als Tetsuko Arisugawa (Alice)
- Kaku Tomohiro als Masashi Miyamoto
- Shoko Aida als Kayo Arisugawa
- Hiroshi Abe als Alice's Mother's Companion
- Sei Hiraizumi als Alice's Father
- Tae Kimura als Ballet Teacher
- Takao Osawa als Ryo Taguchi
- Hirosue Ryoko als Editor
- Lou Ohshiba als Self
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Verfügbarkeit
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