Gute Manieren (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Juliana Rojas |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Horror, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 31 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (242 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Clara arbeitet als Krankenschwester in einem Außenbezirk von São Paulo und lebt allein, als sie von der wohlhabenden, rätselhaften Ana engagiert wird. Ana lebt im Zentrum der Stadt und ist schwanger, sucht aber eine Betreuerin für die Zeit nach der Geburt ihres Sohnes. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine enge Verbindung, die über das Verhältnis von Arbeitgeberin und Angestellter hinausgeht. Eine Nacht verändert jedoch alles: Das Kind kommt früher zur Welt als geplant, unter Umständen, die nicht gewöhnlich sind. Clara sieht sich danach mit der Aufgabe konfrontiert, für ein Kind zu sorgen, das anders ist als andere, und muss dafür Vorstellungen von Mutterschaft und Fürsorge neu denken.
Entstehungsgeschichte
„Gute Manieren“ entstand 2018 unter der Regie von Juliana Rojas. In den Hauptrollen sind Isabél Zuaa, Marjorie Estiano, Miguel Lobo und Cida Moreira zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und wird als Spielfilm eingeordnet, der Fantasy, Horror, Mystery und Drama miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Drama, ergänzt um fantastische und mystische Elemente, deutet auf eine Geschichte, die sich nicht mit reinem Schrecken begnügt, sondern soziale und emotionale Fragen in ein übernatürliches Gewand kleidet. Dass der Film als Werwolf-Horrorfilm beschrieben wird, der zugleich Gesangseinlagen mit dem Gefühl der „Saudade“ verbindet, weist auf eine ungewöhnliche Erzählform hin: Genrekino, das mit musikalischen und melancholischen Momenten durchsetzt ist, statt sich allein auf Schockmomente zu verlassen. Die Beziehung zwischen zwei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen bildet dabei den emotionalen Kern, um den sich das Fantastische legt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage stark verbreitert hätte, was auf ein eher kleines, aber offenbar treues Publikumssegment schließen lässt. Innerhalb des Horror- und Fantasygenres steht er durch die Verbindung von sozialem Drama, Musik und Mystery für einen Ansatz, der sich von reinen Schreckensfilmen deutlich abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabél Zuaa als Clara
- Marjorie Estiano als Ana
- Miguel Lobo als Joel
- Cida Moreira als Dona Amélia
- Felipe Kenji als Maurício
- Nina Medeiros als Amanda
- Andréa Marquee als Ângela
- Germano Melo als Dr. Ciro Poças
- Eduardo Gomes als Professor Edu
- Neusa Velasco als Dona Norma
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Verfügbarkeit
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