Guernica (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Koldo Serra |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-04-26 |
| Budget | 6.229.577 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Guernica, 1937: Der spanische Bürgerkrieg gehört im gleichnamigen baskischen Ort längst zum Alltag. Hier begegnen sich Henry, ein amerikanischer Korrespondent, der jeden Glauben an das Gute im Menschen verloren hat, und Teresa, die als staatliche Zensorin darüber wachen soll, dass keine kritischen Meldungen die Lokalpresse verlassen. Aus dieser eigentlich gegensätzlichen Position heraus beginnen beide, heimlich gegen die zunehmend rigiden Vorschriften vorzugehen. Als deutsche Truppen vorrücken und die Stadt schließlich unter Luftangriffen liegt, wird das, was Henry und Teresa im Verborgenen tun, zu einer Frage von Leben und Tod – und die Pressefreiheit zu einem Mittel, das über mehr entscheidet als nur Schlagzeilen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Koldo Serra. In den Hauptrollen sind James D'Arcy und María Valverde als Henry und Teresa zu sehen, an ihrer Seite spielen Jack Davenport und Natalia Álvarez-Bilbao. Das Drama verbindet Elemente des Kriegsfilms mit einer Liebesgeschichte und beruht nach eigener Angabe auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Dass sich Drama, Kriegsfilm und Liebesfilm hier überschneiden, verweist auf eine Erzählweise, die das private Schicksal zweier Figuren mit einem historischen Gewaltgeschehen verknüpft. Die Konstellation – ein desillusionierter Journalist und eine Zensorin, die eigentlich seine Arbeit verhindern soll – legt einen Konflikt zwischen persönlicher Nähe und institutionellem Auftrag an, der sich erst unter dem Druck des Angriffs auflöst. Der Hinweis auf eine wahre Begebenheit rückt das Geschehen um Guernica als historischen Ort in den Mittelpunkt, ohne dass der Film sich als reine Dokumentation versteht: Die Liebesgeschichte bleibt fiktives Bindeglied zu den realen Ereignissen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich Guernica im mittleren Bereich dessen, was Zuschauer aus dem Genre-Mix aus Kriegsdrama und Liebesgeschichte erwarten. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ohne dass sich daran eine breitere Rezeptionsbasis abzeichnet. Innerhalb der zahlreichen Verfilmungen, die sich mit dem Spanischen Bürgerkrieg befassen, positioniert sich der Film über die persönliche, auf zwei Figuren zugespitzte Perspektive auf ein historisches Ereignis von großer Tragweite.
Bilder








Besetzung & Stab
- James D'Arcy als Henry
- María Valverde als Teresa
- Jack Davenport als Vasyl
- Natalia Álvarez-Bilbao als María (as Natalia Álvarez)
- Irene Escolar als Cousin Isabel
- Burn Gorman als Consul
- Ingrid García Jonsson als Márta
- Álex García als Marc
- Bárbara Goenaga als Carmen
- Joachim Paul Assböck als W. von Richthofen
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Verfügbarkeit
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