Grosse Fatigue (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Blanc |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-05-18 |
| TMDB-Bewertung | 6 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michel Blanc spielt sich selbst: einen bekannten Schauspieler, dessen Alltag aus dem Gleichgewicht gerät, als ein Doppelgänger auftaucht und beginnt, seine Identität zu übernehmen. Statt Autogrammwünschen begegnen ihm plötzlich Anschuldigungen – ihm werden Dinge vorgeworfen, die er nie getan hat, darunter Vorwürfe im Zusammenhang mit bekannten Schauspielerinnen. Aus dem Leben eines gefeierten Stars wird eine Kette von Ohrfeigen, Beschimpfungen und Festnahmen. Die Öffentlichkeit, die ihn sonst verehrt, wendet sich gegen ihn, ohne dass er sich wehren kann. Wie sich die Verwechslung am Ende auflöst, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
"Grosse Fatigue" entstand 1994 unter der Regie von Michel Blanc, der auch die Hauptrolle übernahm. An seiner Seite stehen Carole Bouquet, Philippe Noiret und Josiane Balasko. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Besonders auffällig ist, dass bekannte französische Darsteller hier nicht fiktive Figuren spielen, sondern sich selbst verkörpern. Dieser Kunstgriff macht aus der Geschichte eine Art Spiegelkabinett: Die Grenze zwischen realer Person und öffentlichem Bild wird zum eigentlichen Thema. Die Komödie nutzt die Verwechslungshandlung, um zu zeigen, wie schnell aus Bekanntheit ein Ausgeliefertsein werden kann – Ruhm erscheint nicht als Privileg, sondern als Kontrollverlust. Dass ausgerechnet ein Schauspieler-Regisseur diese Geschichte über einen Schauspieler erzählt, verstärkt den Eindruck einer bewussten Auseinandersetzung mit dem eigenen Berufsstand und dessen öffentlicher Wahrnehmung, ohne dass sich daraus weitere Tatsachen über die Entstehung ableiten lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – weder als vergessenes noch als herausragendes Werk seines Genres markiert. Seit der Veröffentlichung 1994 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die Komödientradition der 1990er Jahre einordnet. Innerhalb des Genres sticht vor allem die Selbstbezüglichkeit hervor: Eine Komödie über einen Star, gespielt von echten Stars, bleibt ein eher seltener Ansatz und dürfte für das durchwachsene, aber nicht ablehnende Echo mitverantwortlich sein.
Bilder



Besetzung & Stab
- Michel Blanc als Michel Blanc / Patrick Olivier
- Carole Bouquet als Carole Bouquet
- Philippe Noiret als Philippe Noiret
- Josiane Balasko als Josiane Balasko
- Marie-Anne Chazel als Marie-Anne Chazel
- Christian Clavier als Christian Clavier
- Guillaume Durand als Guillaume Durand
- Charlotte Gainsbourg als Charlotte Gainsbourg
- David Hallyday als David Hallyday
- Estelle Lefébure als Estelle Hallyday
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Verfügbarkeit
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