Green Border (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Agnieszka Holland |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 152 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-09-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.175.869 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An der Waldgrenze zwischen Belarus und Polen, die als "grüne Grenze" bekannt ist, sitzen Menschen aus dem Nahen Osten und aus Afrika fest, die nach Europa wollen. Sie sind Teil einer politischen Konfrontation, die von belarussischer Seite gezielt inszeniert wird: Propaganda verspricht ihnen eine leichte Überfahrt in die EU, tatsächlich geraten sie in ein Niemandsland zwischen zwei Staaten. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, die sich im Lauf der Geschichte verweben: eine syrische Familie, die versucht, gemeinsam durchzukommen, Julia, eine Frau, die aus ihrem gewohnten Leben heraustritt, um zu helfen, und Jan, ein junger Grenzschutzbeamter, der zwischen Dienstvorschrift und dem, was er im Wald sieht, steht. Alle drei Stränge zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf dieselbe Situation, ohne dass eine Figur die ganze Wahrheit besitzt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Agnieszka Holland bei diesem 2023 entstandenen Drama. In den Hauptrollen sind Jalal Altawil, Maja Ostaszewska, Behi Djanati Atai und Tomasz Włosok zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass die Geschichte auf drei Figurengruppen verteilt ist, die sich zunächst nicht kennen, macht aus einem geopolitischen Konflikt ein Geflecht individueller Entscheidungen: Aktivistin, Beamter, Familie stehen für unterschiedliche Rollen im selben System, nicht für Gegner und Helden im klassischen Sinn. Die Einordnung als Drama ohne weitere Genrezusätze deutet darauf hin, dass der Film auf zugespitzte Genreelemente wie Verfolgungsdramaturgie oder Thrillermomente verzichtet und stattdessen auf die Beobachtung von Situationen und Zwängen setzt. Die Altersfreigabe ab 12 signalisiert, dass die Darstellung zwar eindringlich, aber nicht auf drastische Bilder angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, der Titel befindet sich also noch in einer frühen Phase seiner Wahrnehmung. Innerhalb des Dramengenres positioniert er sich als Werk, das ein aktuelles europäisches Grenzthema aus mehreren Blickwinkeln zugleich behandelt, statt sich auf eine einzelne Heldenfigur zu konzentrieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jalal Altawil als Bashir
- Maja Ostaszewska als Julia
- Behi Djanati Atai als Leila
- Tomasz Włosok als Jan
- Mohamad Al Rashi als Grandfather
- Dalia Naous als Amina
- Jaśmina Polak als 'Żuku'
- Monika Frajczyk als Marta
- Maciej Stuhr als Bogdan
- Agata Kulesza als Basia
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Verfügbarkeit
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