Greed - Gier nach Geld (1924)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Erich von Stroheim |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1924-12-04 |
| Budget | 665.603 $ |
| Einspielergebnis | 274.827 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht eine Frau, die durch einen Lotteriegewinn zu Geld kommt und sich von diesem Moment an zusehends verändert. Aus Freude über den Gewinn wird eine Besessenheit, die ihre Ehe zerrüttet und sie Schritt für Schritt aus ihrem sozialen Umfeld heraustreibt. Der Film beobachtet, wie eine einzelne Summe Geld genügt, um Beziehungen zu vergiften und eine Figur in die Isolation zu treiben. Wie diese Entwicklung endet, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
„Greed – Gier nach Geld“ entstand 1924 unter der Regie von Erich von Stroheim und ist eine Literaturverfilmung, die den Stoff detailgenau umsetzte. In den Hauptrollen sind Gibson Gowland, Zasu Pitts, Jean Hersholt und Dale Fuller zu sehen. Der Film wurde als Stummfilm produziert. Bemerkenswert ist der Umgang mit dem Material: Die ursprüngliche Fassung war mit über acht Stunden Laufzeit extrem lang, während heute nur noch rund zwei Stunden erhalten sind. Damit ist der überlieferte Film nur ein Bruchteil dessen, was ursprünglich gezeigt wurde.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Krimi verweist auf eine Erzählung, die menschliche Abgründe nicht nur psychologisch, sondern auch mit Blick auf Verbrechen und dessen Folgen auslotet. Dass eine so ausführliche literarische Vorlage derart genau übertragen werden sollte, deutet auf einen Anspruch hin, eine komplexe Figurenentwicklung in aller Breite zu zeigen – ein Vorhaben, das sich in der ursprünglichen Überlänge von acht Stunden niederschlug. Die stark verkürzte, heute bekannte Fassung stellt notwendigerweise nur einen Ausschnitt dieser ursprünglich angelegten Genauigkeit dar, was die Rezeption bis heute prägt.
Einordnung & Wirkung
Hundert Jahre nach seiner Entstehung liegt der Film mit einer Bewertung von 7,3 von 10 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl im dreistelligen Bereich. Angesichts des großen zeitlichen Abstands und des Umstands, dass nur ein Bruchteil des ursprünglichen Materials erhalten ist, lässt sich der Film heute nur in fragmentarischer Form beurteilen. Innerhalb der frühen Stummfilmgeschichte markiert er mit seiner Verbindung von Drama und Krimi und der ungewöhnlich ambitionierten Anlage einen eigenständigen Fall, dessen ursprüngliche Gestalt sich aus der heutigen Fassung nur erahnen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gibson Gowland als John McTeague
- Zasu Pitts als Trina
- Jean Hersholt als Marcus
- Dale Fuller als Maria
- Tempe Pigott als Mother McTeague
- Sylvia Ashton als Mommer Sieppe
- Chester Conklin als Popper Sieppe
- Joan Standing als Selina
- Jack Curtis als McTeague Sr. (uncredited)
- James F. Fulton als Cribbens a Prospector (uncredited)
Weitere Filme von Erich von Stroheim
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.