Gotcha! - Ein irrer Typ (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeff Kanew |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-05-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 8.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (179 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jonathan ist achtzehn, Student und mit Leib und Seele bei der Sache, wenn er mit seinen Freunden das Farbkugel-Spiel Gotcha spielt – ein harmloser Zeitvertreib, bei dem es nur darum geht, den anderen zu treffen, bevor man selbst getroffen wird. Während einer Europareise gerät er an Sasha, eine Frau, die ihn nicht nur romantisch, sondern auch strategisch für sich einnimmt. Denn Sasha arbeitet für die CIA und nutzt den naiven jungen Mann für riskante Kurierdienste hinter dem Eisernen Vorhang. Aus dem Spiel mit Farbe wird eines mit echten Risiken, und selbst als Jonathan zurück in die USA gelangt, ist er die Gefahr noch nicht los.
Entstehungsgeschichte
Der 1985 entstandene Film liegt in der Regie von Jeff Kanew. In den Hauptrollen sind Anthony Edwards als Jonathan und Linda Fiorentino als Sasha zu sehen, unterstützt von Jsu Garcia und Alex Rocco. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action, Komödie und Thriller verrät die Anlage der Geschichte: Ein studentischer Spaß mit Farbkugeln wird zum Ausgangspunkt für eine Handlung, die ins Agentenmilieu kippt, ohne dabei den Ton völlig ernst zu nehmen. Die Prämisse, einen unbedarften jungen Mann in echte Spionage zu verwickeln, funktioniert als komödiantische Zuspitzung ebenso wie als Thriller-Motor, weil der Kontrast zwischen Spiel und Ernstfall die Spannung trägt. Dass die Bedrohung über eine Liebesbeziehung eingeführt wird, verstärkt die Doppeldeutigkeit von Nähe und Ausnutzung, die die Geschichte durchzieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,9 aus einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Vierzig Jahre nach seiner Entstehung steht er als Beispiel für eine Zeit, in der Agenten- und Kalter-Kriegs-Stoffe gern mit jugendlichen Hauptfiguren und komödiantischem Einschlag kombiniert wurden. Innerhalb der Actionkomödien seiner Ära reiht er sich als eine Variante ein, die das Spiel mit Rollen – Spieler und Spielfigur, Verführung und Instrumentalisierung – zum zentralen Motiv macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Edwards als Jonathan Moore
- Linda Fiorentino als Sasha
- Jsu Garcia als Manolo
- Alex Rocco als Al
- Marla Adams als Maria
- Klaus Löwitsch als Vlad
- Christopher Rydell als Bob Jensen
- Christie Claridge als Girl Student
- Kari Lizer als Muffy
- David Wohl als Professor
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Verfügbarkeit
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