Goodbye Christopher Robin (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Simon Curtis |
|---|---|
| Genre | Familie, Historie, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 7.299.662 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (923 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
A.A. Milne kehrt aus dem Ersten Weltkrieg zu seiner Frau Daphne zurück. Wenig später kommt der gemeinsame Sohn Christopher Robin zur Welt, ein Junge, der am liebsten mit seinen Stofftieren spielt: einem Teddybären namens Winnie Puuh, einem kleinen Schweinchen, einem Tiger und einem Esel. Weil der Vater ihm dabei oft Gesellschaft leistet, entsteht daraus die Anregung für ein neues Buch, in dem der Junge und seine Plüschfreunde im Mittelpunkt der Geschichte stehen.
Das Werk wird ein riesiger Erfolg und von fast jedem Kind in Großbritannien innig geliebt. Doch der Ruhm hat auch Schattenseiten, und die kleine Familie, zu der Christophers Nanny Olive gehört, muss lernen, damit umzugehen.
Entstehungsgeschichte
Simon Curtis inszenierte den 2017 erschienenen Film. Die Besetzung führt Domhnall Gleeson an, daneben stehen Margot Robbie, Will Tilston und Stanley Hamlin. Bemerkenswert niedrig fällt die Freigabe ab sechs Jahren aus, gemessen daran, dass die Handlung mit einem Kriegsheimkehrer einsetzt; offenbar wird die Härte des Ausgangspunkts nicht ausgestellt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Familie, Historie und Drama und beruht auf einer wahren Begebenheit. Diese Mischung erklärt die Doppelbewegung des Films: Er zeigt die Entstehung einer Kindergeschichte und zugleich, was ihre Verbreitung mit den Menschen macht, aus deren Leben sie stammt. Das Familiengenre liefert den warmen Ton der Szenen mit den Stofftieren, das Drama die Kehrseite, die historische Zuordnung den Rahmen, nämlich die Rückkehr aus dem Krieg, die am Anfang steht. Entscheidend ist, dass der reale Junge und die erfundene Figur denselben Namen tragen. Darin liegt der Konflikt, den der Titel als Abschied formuliert, und daraus erklärt sich, warum der Erfolg im Film keine Erlösung ist, sondern eine Zumutung.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben ein freundliches, aber nicht überschwängliches Urteil. Die Stimmenzahl ist klein genug, um den Wert eher als Rückmeldung eines interessierten Publikums zu lesen denn als breites Votum. Neun Jahre nach dem Erscheinen 2017 steht der Film in einem Feld, in dem biografisch grundierte Stoffe über Schreibende regelmäßig auftauchen; seine Besonderheit liegt darin, dass er die Perspektive nicht auf den Autor allein legt, sondern auf das Kind, dessen Name durch die Bücher öffentlich wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Domhnall Gleeson als Alan Alexander Milne / Blue
- Margot Robbie als Daphne Milne
- Will Tilston als Christopher Robin Milne / Billy Moon
- Stanley Hamlin als Christopher Robin Milne (Baby)
- Dexter Hyman als Christopher Robin Milne (Kid)
- Sonny Hyman als Christopher Robin Milne (Kid)
- Alex Lawther als Christopher Robin Milne (Teen)
- Kelly Macdonald als Olive Rand / Nou
- Phoebe Waller-Bridge als Mary Brown
- Vicki Pepperdine als Betty
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Verfügbarkeit
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