Good Bye, Lenin! (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wolfgang Becker |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-02-13 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 4.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 79.384.880 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (2.701 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor dem Ende der DDR fällt Christiane Kerner ins Koma. Auslöser ist der Moment, in dem sie mit ansieht, wie ihr Sohn Alexander bei einer Anti-DDR-Demonstration festgenommen wird. Als die überzeugte Sozialistin nach dem Fall der Mauer wieder erwacht, darf sie sich nicht aufregen. Also versucht die Familie, zu der auch Tochter Ariane gehört, den nicht mehr existierenden Staat in der Wohnung weiterzuführen. Das ist mühsam, denn die typischen Produkte sind nach der Wende kaum noch aufzutreiben. Alexander dreht sogar eigene Nachrichtenbeiträge, damit die Mutter das DDR-Fernsehen für lebendig hält.
Entstehungsgeschichte
Der Film kam 2003 heraus, Regie führte Wolfgang Becker. Daniel Brühl übernimmt die Rolle des Sohnes, Katrin Sass die der Mutter; ergänzt wird die Besetzung durch Chulpan Khamatova und Maria Simon. Freigegeben ab 6 Jahren, steht der Film auch einem jungen Publikum offen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Drama, und beide Anteile sind hier untrennbar: Die Beschaffung alter Produkte und die selbst produzierten Fernsehberichte sind komische Vorgänge, ihr Anlass ist es nicht. Die Anlage arbeitet mit einer klaren Doppelung: die Wirklichkeit außerhalb der Wohnung und die geschönte Fassung im Inneren. Damit wird die Wohnung zum Bühnenraum, in dem eine untergegangene Ordnung nachgebaut wird, und die Rücksicht auf eine Kranke zum Motor einer immer aufwendigeren Täuschung.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen ist der höchste Wert unter den Titeln dieser Gruppe mit vergleichbarer Beteiligung. 23 Jahre nach dem Erscheinungsjahr 2003 hat der Film die doppelte Distanz auf seiner Seite: die zur erzählten Zeit und die zum Zeitpunkt seines Erscheinens. Im deutschen Kino steht er für den Umgang mit dem Umbruch über eine Familiengeschichte. Dass die Freigabe bereits bei 6 Jahren ansetzt, passt zu einem Stoff, der seinen Ernst aus Situationen bezieht und nicht aus drastischen Mitteln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Brühl als Alex
- Katrin Sass als Mother
- Chulpan Khamatova als Lara
- Maria Simon als Ariane
- Florian Lukas als Denis
- Alexander Beyer als Rainer
- Burghart Klaußner als Alex's Father
- Michael Gwisdek als Klapprath
- Christine Schorn als Ms. Schäfer
- Jürgen Holtz als Mr. Ganske
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Verfügbarkeit
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