Gods and Monsters (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bill Condon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.451.628 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (406 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1957 lebt der britische Regisseur James Whale zurückgezogen und hält Abstand zur sogenannten „feinen Gesellschaft“. Berühmt geworden ist er mit „Frankenstein“ und „Frankensteins Braut“. Weil er aus seiner Homosexualität nie ein Hehl gemacht hat, schlagen ihm immer wieder Anfeindungen entgegen. Zur Seite steht ihm nur seine Haushälterin Hanna, seine Zeit verbringt er vor allem mit Malerei.
Eines Tages kommt ein junger Reporter zu einem Interview an Whales Swimmingpool. Der Regisseur zeigt dabei seinen ironischen Witz und flirtet ganz offen mit seinem Gegenüber, das dadurch zusätzlich verunsichert wird. Während des Gesprächs erleidet Whale einen leichten Schlaganfall. Danach wird ihm immer deutlicher, dass sich sein Gesundheitszustand weiter verschlechtern wird. Sein Bewusstsein ist noch das alte, doch seine Gedanken geraten zeitweise außer Kontrolle. Whale beginnt, sein eigenes Ableben zu planen und regelrecht zu inszenieren.
Entstehungsgeschichte
Bill Condon inszenierte das Drama, das 1998 erschien. Ian McKellen, Brendan Fraser, Lynn Redgrave und Lolita Davidovich gehören zur Besetzung. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben. Dass die Hauptfigur selbst Filmemacher ist, gibt der Geschichte eine Ebene, auf der das Kino über sich selbst nachdenkt.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama konzentriert sich der Film auf einen Mann in seiner letzten Lebensphase. Der Titel greift ein Spannungsfeld auf, das auch die Handlung prägt: Die Schöpfungen aus Whales berühmten Filmen stehen den Anfeindungen gegenüber, die er selbst als Außenseiter erfährt. Wer hier das Monster ist, wird damit zur offenen Frage.
Das Interview bringt einen Fremden in Whales abgeschottete Welt und setzt die Handlung in Gang. Aus Flirt, Unsicherheit und gegenseitiger Beobachtung entsteht eine Konstellation, in der Nähe und Befremden dicht beieinanderliegen. Heikle Themen wie Krankheit, Ausgrenzung und der Wunsch, über das eigene Ende selbst zu bestimmen, bilden den Kern und verlangen eine ernsthafte, zurückhaltende Erzählweise.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen stehen für ein deutlich positives Echo. 28 Jahre nach der Veröffentlichung wird das Drama weiterhin gesehen und bewertet. Innerhalb seines Genres gehört es zu den Filmen, die Alter, Krankheit und gesellschaftliche Ausgrenzung in einer einzigen Figur bündeln und dabei zugleich vom Kino selbst erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ian McKellen als James Whale
- Brendan Fraser als Clayton Boone
- Lynn Redgrave als Hanna
- Lolita Davidovich als Betty
- David Dukes als David Lewis
- Kevin J. O'Connor als Harry
- Mark Kiely als Dwight
- Jack Plotnick als Edmund Kay
- Rosalind Ayres als Elsa Lanchester
- Jack Betts als Boris Karloff
Weitere Filme von Bill Condon
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.