Glaube, Blut und Vaterland (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roland Joffé |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Historie, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (146 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Journalist Robert Torres reist nach Spanien, um für ein Buch über den umstrittenen Opus-Dei-Gründer Josemaría Escrivá zu recherchieren. Beruflich wie privat kommt er dabei kaum voran, denn seine wichtigste Quelle ist ausgerechnet sein eigener Vater Manolo, der sich alles andere als gesprächsbereit zeigt. Erst nach und nach fördert Robert Stück für Stück die verborgene Geschichte seines Vaters zutage. Dabei zeigt sich, dass Manolo und Escrivá aus demselben spanischen Dorf stammen und gemeinsam ein Priesterseminar besuchten, ihre Lebenswege sich später jedoch grundlegend trennten: Während Escrivá sich ganz dem Glauben verschrieb, wurde Manolo in die Gewalt des spanischen Bürgerkriegs hineingezogen. Wohin diese gegensätzlichen Biografien am Ende führen, bleibt im Verlauf der Spurensuche offen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Roland Joffé bei diesem 2011 entstandenen Kriegsdrama mit historischem Hintergrund. In den Hauptrollen sind Charlie Thomas Cox, Dougray Scott, Wes Bentley und Olga Kurylenko zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Historiendrama und dem Zusatz "nach wahrer Begebenheit" verortet die Geschichte klar zwischen persönlichem Familienkonflikt und großem historischem Rahmen. Die doppelte Zeitebene – ein Journalist in der Gegenwart, der die Vergangenheit seines Vaters entschlüsselt – erlaubt es, private Beweggründe und weltanschauliche Gegensätze parallel zu erzählen, ohne dass eine Seite von vornherein bewertet würde. Dass die Geschichte an einer realen historischen Figur und einem realen Konflikt ansetzt, verleiht dem Familiendrama zusätzliches Gewicht, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Details zur Umsetzung ableiten lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen deutlich mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Bewertung offenbar viel geändert hätte. Innerhalb des historischen Kriegsdramas bleibt er damit ein Werk, das eher durchschnittlich aufgenommen wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlie Cox als Josemaría
- Dougray Scott als Robert
- Wes Bentley als Manolo
- Olga Kurylenko als Ildiko
- Rodrigo Santoro als Oriol
- Golshifteh Farahani als Leila
- Jordi Mollà als Don Jose
- Ana Torrent als Dona
- Derek Jacobi als Honorio
- Geraldine Chaplin als Abileyza
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Verfügbarkeit
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