Die Schattenmacher (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roland Joffé |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (170 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Herbst 1942, mitten im Krieg: In den USA wächst die Furcht, Nazi-Deutschland könnte als erstes eine Atombombe bauen. Wissenschaftler wie Leó Szilárd haben gezeigt, dass eine solche Waffe auf Basis der Kernspaltung physikalisch machbar ist. Präsident Roosevelt entscheidet, den Deutschen zuvorzukommen, und beauftragt Brigadegeneral Groves mit der Umsetzung. Der gibt dem Vorhaben den Namen „Manhattan-Projekt“ und holt den Physiker J. Robert Oppenheimer von der Universität Berkeley an Bord, um die wissenschaftliche Leitung zu übernehmen. Die Geschichte setzt an diesem Punkt der Zusammenarbeit zwischen Militär und Wissenschaft an und zeigt, wie aus einer politischen Entscheidung ein Großprojekt mit ungewissem Ausgang wird.
Entstehungsgeschichte
„Die Schattenmacher“ entstand 1989 unter der Regie von Roland Joffé als Drama mit historischem und kriegsfilmischem Zuschnitt. In den Hauptrollen sind Paul Newman, Dwight Schultz, Bonnie Bedelia und John Cusack zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und beruht nach eigener Angabe auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historienfilm und Kriegsfilm verweist auf einen Stoff, der weniger auf Fronterlebnisse als auf die Entstehung einer Waffe im Hintergrund des Krieges zielt. Dass der Film sich auf eine wahre Begebenheit stützt, setzt ihn in die Nähe dokumentarisch grundierter Erzählungen, in denen historische Figuren wie Oppenheimer, Groves und Szilárd als Ausgangspunkt dienen. Die Besetzung mit mehreren namhaften Darstellern deutet auf ein Ensemble hin, das verschiedene Perspektiven auf das Projekt – Politik, Militär, Wissenschaft – gleichwertig nebeneinanderstellen kann, statt sich auf eine einzelne Heldenfigur zu konzentrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1989 sind mittlerweile 36 Jahre vergangen, was den Film in die späten 1980er Jahre historischer Kinoerzählungen über den Zweiten Weltkrieg und seine wissenschaftlichen Randgeschichten einordnet. Innerhalb des Genres historischer Kriegsdramen bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich Filme dieser Zeit stofflich an realen Ereignissen orientierten, ohne dabei in dokumentarische Form zu wechseln.
Bilder







Besetzung & Stab
- Paul Newman als Gen. Leslie R. Groves
- Dwight Schultz als J. Robert Oppenheimer
- Bonnie Bedelia als Kitty Oppenheimer
- John Cusack als Michael Merriman
- Laura Dern als Kathleen Robinson
- Ron Frazier als Peter de Silva
- John C. McGinley als Richard Schoenfield
- Natasha Richardson als Jean Tatlock
- Ron Vawter als Jamie Latrobe
- Michael Brockman als William "Deke" Parsons
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Verfügbarkeit
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